Layer 1
Layer 1 ist die Basis-Blockchain eines Kryptonetzwerks. Hier werden Transaktionen direkt verarbeitet.
Was ist Layer 1?
Layer 1 ist die ursprüngliche Blockchain eines Netzwerks, zum Beispiel Bitcoin, Ethereum oder Solana. Diese Ebene bildet die Grundlage, auf der das Netzwerk funktioniert.
Layer 1 überprüft Transaktionen und trägt dazu bei, das Netzwerk sicher und dezentral zu halten. Dabei kommt ein Konsensverfahren zum Einsatz: So einigen sich die Teilnehmer darauf, welche Transaktionen gültig sind.
Ein hohes Nutzungsaufkommen kann ein Layer-1-Netzwerk stark auslasten. Transaktionen können dann langsamer werden und mehr kosten.
Ein Beispiel für Layer 1
Bitcoin ist eine Layer-1-Blockchain. Wenn jemand Bitcoin über das Bitcoin-Netzwerk versendet, wird die Transaktion direkt auf der Basisebene von Bitcoin verarbeitet.
Die Bitcoin-Blockchain überprüft und registriert diese Transaktion. Bitcoin selbst ist daher die Basisebene und keine zusätzliche Ebene auf einer anderen Blockchain.
Warum ist Layer 1 in der Krypto-Welt wichtig?
Layer 1 ist wichtig, weil diese Ebene für die Sicherheit und Dezentralisierung eines Kryptonetzwerks sorgt. Ohne diese Grundlage könnten Transaktionen nicht auf dieselbe Weise überprüft werden.
Layer 1 ist in Krypto-Nachrichten häufig Thema, wenn ein Netzwerk stark ausgelastet ist. Ein ausgelastetes Netzwerk kann zu niedrigeren Transaktionsgeschwindigkeiten und höheren Transaktionskosten führen. Das bedeutet nicht automatisch, dass Layer 1 unsicher oder schlecht ist.
In den Nachrichten kann es auch um Lösungen zur Skalierbarkeit gehen, also darum, mehr Transaktionen zu verarbeiten. Layer-2-Lösungen übernehmen beispielsweise einen Teil der Arbeit, während Layer 1 die Grundlage bleibt.