Open Source
Open Source bedeutet, dass der Quellcode einer Software öffentlich zugänglich ist und eine Lizenz klare Nutzungsrechte einräumt. Quellcode ist die lesbare Version eines Programms, vergleichbar mit dem Rezept hinter einer App.
Was bedeutet Open Source?
Mit einer Open-Source-Lizenz dürfen andere den Code häufig ansehen, nutzen, ändern und weitergeben. Die Lizenz legt jedoch fest, welche Bedingungen dabei einzuhalten sind.
Code, der nur online steht, ist also nicht automatisch Open Source. Ohne Lizenz ist nicht klar, ob andere den Code kopieren oder ändern dürfen. Open Source bedeutet auch nicht automatisch, dass eine Software kostenlos ist.
Ein Beispiel für Open Source
Ein Entwickler stellt ein Programm mit einer Open-Source-Lizenz online. Du darfst den Code untersuchen, eine eigene Version erstellen und sie weitergeben, sofern du dich an die Lizenz hältst.
Stellt derselbe Entwickler den Code ohne Lizenz online, hast du diese Rechte nicht automatisch. Die Lizenz macht hier den entscheidenden Unterschied.
Warum ist Open Source in Krypto wichtig?
Blockchains funktionieren mit Software, die Transaktionen und Blöcke nach festen Regeln überprüft. Computer, auf denen diese Software läuft, heißen Nodes. Bei offenem Code können Entwickler und andere Interessierte nachvollziehen, welche Regeln die Software ausführt.
Open Source kann auch Zusammenarbeit und Auswahl ermöglichen. Verschiedene Teams können unabhängige Softwareversionen entwickeln. Dadurch ist ein Netzwerk weniger von einem einzelnen Programm abhängig. Eine Änderung an öffentlichem Code verändert die Regeln einer Blockchain allerdings nicht automatisch: Auch die relevanten Teilnehmer müssen die neue Software nutzen.
In Krypto-Nachrichten kann Open Source im Zusammenhang mit einem Software-Update, einem Vorschlag für neue Regeln oder einem Fork zur Sprache kommen. Öffentlicher Code ist keine Garantie für Sicherheit. Er kann weiterhin Fehler oder Schwachstellen enthalten, besonders wenn die Software nicht gründlich geprüft und gepflegt wird.