Peer-to-Peer (P2P)
Peer-to-Peer, oft als P2P abgekürzt, ist ein Netzwerk, in dem Teilnehmer direkt Daten austauschen. Es gibt keine zentrale Instanz wie ein Unternehmen oder einen Server, die alles verwaltet.
Was bedeutet Peer-to-Peer (P2P)?
Die Teilnehmer in einem P2P-Netzwerk heißen Peers. Jeder Peer kann Daten empfangen, weiterleiten und speichern. Ein Computer, der solche Aufgaben ausführt, wird auch Node genannt.
Die Aufgaben sind also auf viele Teilnehmer verteilt. Sendet jemand Informationen an das Netzwerk, empfangen und überprüfen mehrere Nodes diese Informationen. Dadurch ist das Netzwerk nicht von einem einzelnen zentralen Computer abhängig.
Ein Beispiel für Peer-to-Peer (P2P)
Stell dir vor, eine Gruppe von Freunden schickt sich Nachrichten, ohne eine Gruppen-App oder ein zentrales Unternehmen zu nutzen. Jeder sendet Nachrichten direkt an die Telefone der anderen. Außerdem speichert jedes Telefon die empfangenen Nachrichten selbst.
So funktioniert auch P2P: Die Teilnehmer kommunizieren direkt miteinander. Fällt ein Telefon oder Computer aus, können die anderen Teilnehmer weitermachen.
Warum ist Peer-to-Peer (P2P) in Krypto wichtig?
P2P ist ein wichtiger Bestandteil von Blockchains wie Bitcoin. Wenn jemand Krypto versendet, wird die Transaktion an mehrere Nodes übermittelt. Sie überprüfen die Informationen, bevor diese auf der Blockchain gespeichert werden.
Deshalb liest du P2P häufig in Nachrichten über dezentrale Netzwerke. Dezentral bedeutet hier, dass keine zentrale Instanz das Netzwerk allein steuert. Dadurch kann das Netzwerk weniger abhängig von einer einzelnen Instanz sein.
P2P nimmt Nutzern nicht jede Verantwortung ab. Ohne zentrale Instanz muss ein Nutzer beispielsweise selbst darauf achten, keine falsche Krypto-Adresse zu verwenden. Bei hoher Auslastung können Blockchains Transaktionen außerdem langsamer verarbeiten und höhere Gebühren verursachen.