RPC
RPC steht für Remote Procedure Call. Es ist eine technische Verbindung, über die eine Krypto-Wallet oder App mit einer Blockchain kommunizieren kann.
Was ist ein RPC?
Eine Blockchain speichert Informationen wie Kontostände und Transaktionen. Ein RPC-Node ist ein Server, der diese Informationen für eine Wallet oder App abrufen kann. Der Node kann auch eine Transaktion an das Netzwerk senden.
Meist nutzt du einen RPC, ohne es zu merken. Wenn du eine Krypto-Wallet öffnest, fragt sie beispielsweise über einen RPC den Kontostand deiner Wallet-Adresse ab. Eine dApp ist eine App, die auf einer Blockchain läuft. Auch eine solche App nutzt oft einen RPC.
Ein Beispiel für einen RPC
Du öffnest deine Wallet und siehst dir dein ETH-Guthaben an. Deine Wallet speichert nicht selbst alle Daten von Ethereum.
Deshalb sendet die Wallet eine Anfrage an einen Ethereum-RPC-Node. Der Node sucht den Kontostand in der Blockchain und sendet die Antwort zurück. Dadurch wird der Kontostand in deiner Wallet angezeigt.
Warum ist ein RPC in der Krypto-Welt wichtig?
RPC-Nodes machen Blockchains für Wallets, dApps und Krypto-Börsen nutzbar. Sie helfen dabei, Kontostände anzuzeigen, Transaktionen einzusehen und Token zu versenden.
In Nachrichten über Wallets oder Blockchain-Apps kann eine Störung bei einem RPC-Anbieter erwähnt werden. Ein langsamer oder überlasteter RPC-Node kann dazu führen, dass eine Wallet nur langsam lädt oder eine dApp vorübergehend nicht richtig funktioniert. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Blockchain selbst nicht funktioniert.
In den Nachrichten kann es auch um die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter gehen. Wenn viele Apps denselben RPC-Anbieter nutzen, kann eine Störung bei diesem Anbieter zahlreiche Nutzer betreffen. Deshalb setzen manche Projekte mehrere Anbieter ein oder betreiben eigene Nodes.