Spot-Trading
Beim Spot-Trading kaufst oder verkaufst du Krypto direkt zu einem vereinbarten Preis. Dabei handelst du mit der Kryptowährung selbst und nicht mit einem Vertrag über ihren Preis.
Was ist Spot-Trading?
Beim Spot-Trading kaufst oder verkaufst du zum Beispiel Bitcoin. Anschließend ändert sich das Guthaben auf deinem Konto. Der Spotpreis ist der Preis, zu dem die jeweilige Kryptowährung zu diesem Zeitpunkt gehandelt wird. Er kann sich von einer Kryptobörse zur anderen unterscheiden.
Meist handelst du mit einem Handelspaar wie BTC/EUR. Das bedeutet, dass du Bitcoin kaufst oder verkaufst und der Preis in Euro angegeben wird. Auf einer Kryptobörse werden Kauf- und Verkaufsaufträge einander zugeordnet. Mit einer Market-Order kaufst oder verkaufst du zu den verfügbaren Preisen. Bei einer Limit-Order legst du selbst einen Höchstpreis für den Kauf oder einen Mindestpreis für den Verkauf fest.
Nach einer Transaktion auf einer zentralisierten Plattform wird dein Kontostand in der Regel aktualisiert. Das bedeutet nicht automatisch, dass die Kryptowährung sofort auf deine eigene Krypto-Wallet auf der Blockchain übertragen wird.
Ein Beispiel für Spot-Trading
Jemand kauft 0,01 BTC zu einem Preis von 40.000 € pro Bitcoin. Dafür zahlt die Person 400 €, ohne Gebühren. Das ist Spot-Trading, weil sie tatsächlich 0,01 BTC kauft.
Verkauft die Person später dieselbe Menge zu einem Preis von 45.000 € pro Bitcoin, erhält sie 450 €. Die Differenz beträgt vor Gebühren 50 €. Der Wert kann jedoch auch sinken, sodass der Verkauf weniger einbringt.
Warum ist Spot-Trading im Kryptobereich wichtig?
Spotmärkte bieten eine Möglichkeit, Krypto zu kaufen und zu verkaufen. Angebot und Nachfrage auf diesen Märkten tragen zur Preisbildung bei. Deshalb taucht Spot-Trading häufig in Berichten über Handelspaare, Börsennotierungen und Liquidität auf.
Der Unterschied zu Derivaten ist wichtig: Beim Spot-Trading geht es um die Kryptowährung selbst. Bei einem Futures-Kontrakt geht es dagegen um einen Finanzkontrakt, dessen Wert an den Preis gekoppelt ist.
Spot-Trading schützt nicht vor Kursverlusten. Gebühren, geringe Liquidität und die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreisen können das Ergebnis beeinflussen. Manche Plattformen kombinieren den Spot-Handel auch mit geliehenem Geld. Dadurch entstehen zusätzliche Zins- und Liquidationsrisiken.