Stop-Limit-Order
Eine Stop-Limit-Order ist ein Auftrag, Krypto bei einem festgelegten Kursrückgang automatisch zu verkaufen. Dabei legst du auch den niedrigsten Preis fest, zu dem du verkaufen möchtest.
Was ist eine Stop-Limit-Order?
Eine Stop-Limit-Order umfasst zwei Preise. Der Stop-Preis ist der Kurs, bei dem der Auftrag ausgelöst wird. Anschließend wird eine Limit-Order platziert: ein Verkaufsauftrag mit einer von dir festgelegten Preisgrenze.
Eine Limit-Order wird nur ausgeführt, wenn jemand bereit ist, deinen festgelegten Preis zu zahlen. Dadurch hast du mehr Kontrolle über den Verkaufspreis als bei einem gewöhnlichen Stop-Loss. Der Verkauf ist jedoch nicht garantiert, wenn der Kurs schnell unter dein Limit fällt.
Ein Beispiel für eine Stop-Limit-Order
Du besitzt Krypto und legst einen Stop-Preis von 150 € fest. Als Limit-Preis wählst du 148 €. Sobald der Kurs 150 € erreicht, wird ein Verkaufsauftrag über 148 € oder mehr platziert.
Fällt der Kurs sofort weiter und ist niemand bereit, 148 € zu zahlen, bleibt der Auftrag offen. Deine Krypto wurde dann möglicherweise noch nicht verkauft.
Warum ist eine Stop-Limit-Order bei Krypto wichtig?
Der Kryptomarkt kann sich schnell bewegen. Deshalb nutzen manche Marktteilnehmer diesen Ordertyp, um im Voraus eine Preisgrenze für einen Verkauf festzulegen, ohne den Kurs laufend selbst verfolgen zu müssen.
In Berichten über den Handel kann eine Stop-Limit-Order neben einem Stop-Loss, einer Limit-Order oder einer Market-Order erwähnt werden. Der wichtige Unterschied: Ein Stop-Loss verwendet nach der Auslösung eine Market-Order. Diese wird zum besten verfügbaren Preis ausgeführt, der unter dem Stop-Preis liegen kann.
Eine Stop-Limit-Order gibt dir mehr Kontrolle über den Mindestverkaufspreis, schützt aber nicht automatisch vor jedem Kursrückgang. Bei einem schnellen Kurssturz kann es sein, dass der Auftrag nicht ausgeführt wird.