Transaktionsgebühr
Eine Transaktionsgebühr ist eine Gebühr für die Ausführung oder Verarbeitung einer Transaktion. Bei Krypto handelt es sich dabei meist um Netzwerkgebühren auf einer Blockchain.
Was ist eine Transaktionsgebühr?
Eine Blockchain ist ein digitales Netzwerk, das Transaktionen verarbeitet und erfasst. Für diese Verarbeitung fällt häufig eine Transaktionsgebühr an. Die Gebühren werden meist in der nativen Währung des Netzwerks bezahlt, auch wenn du einen anderen Token versendest.
Die Höhe unterscheidet sich je nach Blockchain. Sie kann von der Datenmenge, dem erforderlichen Rechenaufwand und der Auslastung des Netzwerks abhängen. Wenn viele Menschen gleichzeitig Transaktionen senden, können die Kosten steigen. Eine höhere Gebühr kann dazu beitragen, dass eine Transaktion schneller verarbeitet wird, garantiert das aber nicht.
Eine Transaktionsgebühr ist nicht immer dasselbe wie Handels- oder Auszahlungsgebühren einer Krypto-Börse. Eine Plattform kann dafür eigene Gebühren berechnen.
Ein Beispiel für eine Transaktionsgebühr
Du sendest 0,01 BTC an eine andere Person. Zusätzlich berechnet das Netzwerk 0,00001 BTC an Netzwerkgebühren. Der Empfänger erhält 0,01 BTC, und von deinem Guthaben werden insgesamt 0,01001 BTC abgezogen.
Die zusätzlichen 0,00001 BTC sind die Transaktionsgebühr. Du zahlst sie für die Verarbeitung der Transaktion, nicht an den Empfänger.
Warum sind Transaktionsgebühren für Krypto wichtig?
Transaktionsgebühren beeinflussen, wie erschwinglich es ist, Krypto oder Token zu versenden und Blockchain-Anwendungen zu nutzen. Auch das Versenden eines kleinen Betrags ist nicht immer günstig: Die Kosten müssen nicht proportional zum gesendeten Betrag sein.
Die Gebühr kann außerdem Miner oder Validatoren für die Verarbeitung von Transaktionen belohnen. Dadurch wird es teurer, ein Netzwerk mit sehr vielen Transaktionen zu überlasten. Manchmal wird ein Teil der Gebühr aus dem Umlauf genommen.
In Krypto-Nachrichten spielen Transaktionsgebühren oft im Zusammenhang mit Netzwerkauslastung, Skalierbarkeit und Verfahren zur Kostensenkung eine Rolle. Bei einer fehlgeschlagenen Transaktion können manchmal trotzdem Gebühren anfallen, wenn das Netzwerk bereits Rechenarbeit geleistet hat, zum Beispiel bei einem Smart Contract.