Zero-Knowledge-Proof
Ein Zero-Knowledge-Proof ist eine Möglichkeit zu beweisen, dass etwas stimmt, ohne geheime Informationen offenzulegen. Es handelt sich um eine Technik, nicht um eine Kryptowährung oder einen Token.
Was ist ein Zero-Knowledge-Proof?
Bei einem Zero-Knowledge-Proof gibt es zwei Parteien. Der Beweiser erstellt den Proof. Der Verifizierer prüft, ob dieser Proof gültig ist.
Der Beweiser verwendet geheime Daten und vereinbarte Rechenregeln. Der Verifizierer muss diese geheimen Daten nicht erhalten. Ein gut konzipierter Proof belegt nur die gewählte Aussage und gibt keine weiteren geheimen Informationen preis.
Ein Beispiel für einen Zero-Knowledge-Proof
Angenommen, jemand muss nachweisen, mindestens 18 Jahre alt zu sein. Mit einem Zero-Knowledge-Proof kann diese Person das belegen, ohne ihr Geburtsdatum offenzulegen.
Das funktioniert nur, wenn die Altersangaben zuverlässig sind, zum Beispiel durch einen digital signierten Identitätsnachweis. Ein Proof macht selbst eingegebene Daten also nicht automatisch wahr.
Warum sind Zero-Knowledge-Proofs im Kryptobereich wichtig?
Datenschutzorientierte Krypto-Anwendungen können Proofs verwenden, um zu zeigen, dass eine Transaktion den Regeln entspricht. Dabei müssen nicht alle Transaktionsdaten öffentlich gemacht werden.
Auch Skalierungslösungen nutzen diese Technik. Ein zk-Rollup kann mit einem einzigen Gültigkeitsnachweis belegen, dass eine Gruppe von Transaktionen korrekt verarbeitet wurde. Die Basis-Blockchain muss dann nicht alle Berechnungen erneut ausführen.
Deshalb taucht der Begriff in Berichten über Datenschutz, digitale Identität und Skalierbarkeit auf. ZK bedeutet nicht automatisch, dass Transaktionen vollständig anonym sind: Öffentliche Adressen und andere Daten können weiterhin Informationen preisgeben. Außerdem können Proofs viel Rechenleistung und Speicherplatz benötigen.