100.000 Dollar erreicht: „Soll ich jetzt noch Bitcoin kaufen?“
Viele neue Krypto-Anleger haben Angst, dass Bitcoin inzwischen „zu teuer“ ist, um noch einzusteigen.

Viele neue Krypto-Anleger haben Angst, dass Bitcoin inzwischen „zu teuer“ ist, um noch einzusteigen. Doch das ist ein Irrtum. Warum die Daten dafür sprechen, dass der BTC-Kurs jetzt erst richtig durchstarten könnte.
Wichtigste Erkenntnisse
- Was frühere Bitcoin-Halvings für 2025 andeuten
- Warum Trump den BTC-Kurs ungewollt nach oben treiben könnte
- Wie du Risiken begrenzen und trotzdem stark von Bitcoin profitieren kannst
Bitcoin erreicht neue Höchststände
Das Bitcoin-Fieber nimmt zu und der BTC-Kurs steigt weiter. Seit dem Wahlsieg von Donald Trump werden fast täglich neue Allzeithochs erreicht, darunter jetzt auch die magische Marke von 100.000 Dollar. Während erfahrene HODLer ihre Gewinne wachsen sehen, fragen sich Neueinsteiger: „Soll ich jetzt noch Bitcoin kaufen?“ Selbst erfahrene Anleger zweifeln daran, ob es besser ist, auf einen Kursrückgang zu warten, bevor sie nachkaufen.
Bitcoin über 100.000 Dollar wirkt für viele „zu teuer“. Doch genau das könnte der Beginn der größten BTC-Bullrun aller Zeiten sein. Laut den Daten hat der Kurs noch viel Luft nach oben und könnte langfristig sogar die Marktkapitalisierung von Gold als ultimativen Konkurrenten erreichen.
Perfektes Timing: Bitcoin und die Halving-Zyklen
Kurzzeitig sah es so aus, als gehörten die vierjährigen Bitcoin-Zyklen der Vergangenheit an. Doch dank des Erfolgs der US-amerikanischen Bitcoin-ETFs, die im Januar gestartet wurden, erreichte Bitcoin schon vor dem vierten Halving im April ein neues Allzeithoch.

Trotzdem folgt der BTC-Kurs weiterhin seinem historischen Muster. Vor dem zweiten Halving im Juli 2016 lag der Kurs bei 660 Dollar. Innerhalb eines Jahres stieg er auf 2.500 Dollar und erreichte bis zum Ende des Bullruns 2017/2018 fast 20.000 Dollar, also ein Wachstum um das 30-Fache. Vor dem dritten Halving im Mai 2020 lag der Kurs bei 8.500 Dollar, danach kletterte er Ende 2020 über 20.000 Dollar und erreichte im November 2021 fast 70.000 Dollar, also ein achtfaches Wachstum.
Auf Basis dieser Muster dürfen Krypto-Anleger optimistisch sein, dass sich der aktuelle Bullrun noch in einer frühen Phase befindet. Selbst eine moderate Verdreifachung im Vergleich zu früheren Zyklen würde den BTC-Kurs 2025 auf fast 200.000 Dollar bringen, was ein „Superjahr für Krypto“ werden könnte.
Trump: Der ungewollte Bitcoin-Präsident
Der Wahlsieg der Republikaner bei der US-Wahl wurde von der Krypto-Branche mit Begeisterung aufgenommen. Trump hat im Wahlkampf mehrere kryptofreundliche Pläne vorgestellt, etwa die Unterstützung der Mining-Branche, die Verteidigung von Self-Custody-Rechten und den Aufbau transparenter Regulierung.

Es wird sogar spekuliert, dass er Bitcoin neben Gold als strategischen Reserve-Asset positionieren will. Allerdings könnte seine Politik ungewollt noch größere Auswirkungen haben. Trump hat eine enorme Staatsverschuldung geerbt, und seine Pläne zur Ankurbelung der Wirtschaft könnten zu einer noch stärkeren Ausweitung der Geldmenge führen. Das könnte den Wert von Bitcoin als „sicherem Hafen“ weiter erhöhen.
Bitcoin: Fragil, aber mit viel Potenzial
Viele Anleger schauen auf den absoluten Preis von Bitcoin und finden ihn „zu teuer“. Doch dieser Blick greift zu kurz. Bitcoin steckt noch in einer frühen Phase der Akzeptanz als Wertaufbewahrungsmittel. Was heute „zu teuer“ wirkt, könnte in ein paar Jahren als „günstig“ gelten.

Mit einer aktuellen Marktkapitalisierung von über zwei Billionen Dollar ist Bitcoin beeindruckend, aber immer noch kleiner als Tech-Giganten wie Apple und Microsoft. Sollte Bitcoin den Wert von Gold erreichen, würde das einem Kurs von etwa 875.000 Dollar pro BTC entsprechen.
Für alle, denen die Volatilität von Bitcoin zu aufregend ist, ist eine Dollar-Cost-Averaging-Strategie eine gute Option. Wenn du regelmäßig kleine Beträge investierst, zum Beispiel wöchentlich oder monatlich, sammelst du mehr Satoshis und baust dir Schritt für Schritt eine wertvolle Reserve auf.