Nach Uniswap und Ripple ergreift die SEC Maßnahmen gegen NFT-Projekt
Nach Uniswap, OpenSea, Ripple und Co. hat nun auch CyberKongz Ärger bekommen und eine Warnung von der SEC erhalten.

Nach Uniswap, OpenSea, Ripple und Co. hat nun auch CyberKongz Ärger bekommen und eine Warnung der SEC erhalten. Unterdessen übt die FCA in Großbritannien Druck auf Memecoins aus.
Die US-Börsenaufsicht SEC hat CyberKongz, das NFT-Gaming-Projekt, eine Wells-Notice ausgestellt, wie das Team am 16. Dezember bekanntgab. Damit setzt die Aufsichtsbehörde ihren regulatorischen Druck auf den Kryptosektor fort, selbst nach der Ankündigung des bevorstehenden Abtritts ihres Chefs Gary Gensler, der für seine harte Haltung gegenüber dem Kryptosektor bekannt ist.
Eine Wells Notice informiert den Empfänger darüber, dass die SEC erwägt, Maßnahmen gegen sie zu ergreifen. In der Kryptosektor haben dieses Jahr ConsenSys, Immutable sowie Uniswap und OpenSea bereits eine solche Meldung erhalten. Darüber hinaus befindet sich die SEC seit Jahren im Streit mit Ripple Labs. Für Coinbase führte eine solche Warnung im letzten Jahr sogar zu einer Klage. Eine Anklage gegen CyberKongz könnte nun erhebliche Folgen für die Kryptospielbranche haben, wie das Team in ihrer Erklärung ausführt. "Die Durchsetzungsabteilung der SEC hat uns mit höchst beunruhigender Rhetorik konfrontiert, dass man keinen Token (ERC-20) in Verbindung mit einem Blockchain-Spiel besitzen kann, ohne ihn als Wertpapier zu registrieren", wurde weiter erläutert.
Auch auf dieser Seite des Atlantiks haben Regulierungsbehörden gegen die Kryptosektor vorgegangen. So hat die britische Financial Conduct Authority (FCA) kürzlich vor dem Solana-basierten Projekt "Retardio" gewarnt. Der Token könnte möglicherweise Finanzdienstleistungen anbieten, ohne die Genehmigung der Regulierungsbehörde, so die FCA. Die Behörde erinnerte Krypto-Nutzer daran, nur Geschäfte mit von der FCA zugelassenen Unternehmen zu tätigen. Das Meme-Coin- und NFT-Projekt reagierte seinerseits auf die Warnung der FCA, indem es erklärte, dass es "eine Warnung an die britische Finanzaufsicht herausgegeben hat".