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Viel Geld in der Krypto-Winter verloren? So versicherst du deine Kryptowährungen

Investieren in Kryptowährungen birgt bestimmte Risiken mit sich.

Viel Geld in der Krypto-Winter verloren? So versicherst du deine Kryptowährungen

Investieren in Kryptowährungen birgt bestimmte Risiken mit sich. Hier erfährst du, was Anleger tun können, um sich vor einem totalen Verlust zu schützen.

Kryptowährungen bleiben eine Anlageklasse mit hohem Risiko. Von Hacks bis zu unerwarteten Kursrückgängen gibt es unzählige Möglichkeiten, wie Anleger ihre Coins – und damit ihr Geld – verlieren können. Der jüngste Kollaps des Terra-Netzwerks hat zahlreiche Privatanleger in den Ruin getrieben. Um Anleger vor einem totalen Verlust zu schützen, bieten verschiedene Dienstleister wie Opium Finance oder das InsurAce.io Protocol jetzt Versicherungen an, die bestimmte Risiken abdecken. Wir geben einen kurzen Überblick über die Risiken, gegen die Anleger sich versichern können.

1) Schutz gegen Hacks an Kryptobörsen

Die Mehrheit der Anleger hält ihre Kryptowährungen auf Handelsplattformen wie Binance, Anycoin Direct, Coinbase oder FTX. Obwohl die Handelsplattformen als sicher gelten und immer wieder betont wird, dass sie gegen diverse Risiken geschützt sind, können Anleger sich dennoch separat schützen. Der Mindestbetrag der Versicherung und die Laufzeit variieren je nach Anbieter und Vermögen.

Wenn beispielsweise eine Krypto-Exchange oder ein Broker Ziel eines Hacks wird, kommt die Versicherung in Kraft und entschädigt Anleger, falls die Börse den Schaden nicht selbst tragen kann. Außerdem bieten manche Policen auch Schutz gegen Auszahlungssperren.

2) Stablecoin-De-Peg-Verversicherung

In dem volatilen Umfeld des Kryptomarkts schätzen Investoren Stablecoins wegen ihrer Wertstabilität. Die Preise von Kryptowährungen sind an andere Vermögenswerte wie den US-Dollar und den Euro gekoppelt und repräsentieren dies in einem Verhältnis von 1:1. Folglich wäre eine Abkopplung vom zugrunde liegenden Asset katastrophal für Stablecoins, wie das jüngste Beispiel der Terra-Stablecoin UST zeigt.

Doch auch hier können Anleger Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, um sich gegen so ein De-Pegging-Event zu schützen. So besteht die Möglichkeit, eine Versicherung gegen eine solche Abkopplung des zugrunde liegenden Assets abzuschließen. Wenn die Stablecoin über einen längeren Zeitraum (z. B. 10 Tage) unter eine bestimmte Schwelle fällt (z. B. 0,92 US-Dollar), tritt die Versicherung in Kraft und der Versicherte wird im Verhältnis 1:1 entschädigt.

Durch das Terra-Desaster steigt die Nachfrage nach solchen Policen: Bei InsurAce sind alle Stablecoin-Versicherungen derzeit ausverkauft. Laut eigener Angabe hat die Plattform im Verlauf des Terra-Crashs etwa 12 Millionen US-Dollar an Geschädigte ausgezahlt.

3) Schutz gegen Hacks an Smart Contracts

Angriffe auf Smart Contracts stehen in der Krypto-Welt nach wie vor auf der Tagesordnung. Kürzlich sorgte der Hack der Ronin Chain (die Blockchain hinter Axie Infinity) für Schlagzeilen. Insgesamt haben die Angreifer Kryptowährungen im Wert von mehr als 600 Millionen US-Dollar gestohlen.

Um Schutz vor den Schäden durch Exploits und Hacks zu bieten, bieten verschiedene Krypto-Versicherer Policen an, die die Ausnutzung von Sicherheitslücken in Smart Contracts abdecken. Wenn der Investor bei einem Hack Kryptowährungen verliert, die in den Smart Contract eingezahlt wurden, erstattet InsurAce zum Zeitpunkt des Verlusts – abzüglich eventuell Rückzahlungen über das Smart Contract-Protokoll.

Zusätzlich bieten manche Versicherer auch individuelle Pakete an, in denen verschiedene Risiken abgedeckt werden können. Vorteil: Der Versicherte hat seine Deckung in einem einzigen Vertrag gebündelt. Nachteil ist, dass die Mindestversicherungssummen meist deutlich höher sind (die Beträge von InsurAce beginnen zum Beispiel bei 500.000 US-Dollar).


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