Auch Fidelity beantragt Ethereum-ETF
Nach BlackRock nun auch Fidelity. Der Vermögensverwalter steigt ins Rennen um ein Ethereum-ETF.

Nach BlackRock steigt nun auch Fidelity in den Wettlauf um ein Ethereum-ETF. Der Vermögensverwalter macht sich auf den Weg in den Wettbewerb um ein Ethereum ETF. Doch wer hat die Nase vorn?
Der Wettlauf um einen Ethereum-Spot-ETF ist in vollem Gange. Jetzt steigt auch Fidelity, der drittgrößte Vermögensverwalter der Welt, in den Sektor ein und reicht einen Antrag bei der Securities and Exchange Commission (SEC) ein. Wenn alles glatt läuft, wird das Finanzprodukt an der CBOE in Chicago eingeführt.
Fidelity ist optimistisch
Mit der Anwendung will Fidelity amerikansiche Anlegern eine weniger risikoreiche Möglichkeit bieten, in Ethereum zu investieren. In der Brief steht: "Amerikanische Privatanleger haben kein reguliertes Exchange-Traded Instrument (ETF), um in ETH zu investieren." Frühere Investitionsmöglichkeiten litten unter rechtlichen und technischen Unsicherheiten. Das zeigte sich beispielsweise in den Pleiten von FTX, Celsius und BlockFi, so Fidelity. "Wenn es einen Spot-ETF für Ethereum gegeben hätte, wäre zumindest ein Teil der Milliarden US-Dollar, die in diesen Verfahren feststaken, auf Brokerage-Konten amerikanischer Anleger verfügbar gewesen", fährt der Vermögensverwalter fort.
Sieben Anträge
Der Antrag auf einen Ethereum-ETF kommt nur wenige Tage nach einem Schritt von BlackRock. Der weltweit größte Vermögensverwalter stellte Ende letzten Wochen einen eigenen Antrag bei der SEC. Insgesamt gibt es sieben Anträge bei der US-Börsenaufsicht von Unternehmen wie VanEck, 21Shares, Ark Invest und Grayscale. Die endgültige Genehmigung lässt noch auf sich warten.
Unterdessen blicke der Kryptoraum gespannt auf die Zulassung eines Bitcoin-Spot-ETFs. In den letzten Wochen gibt es zunehmend Hinweise darauf, dass ein Finanzprodukt bald in den USA debütieren könnte. Auch hier gibt es mehrere bekannte Kandidaten. BlackRock steht erneut auf Pole Position. Auch hier muss noch eine endgültige Entscheidung getroffen werden. Marktexperten gehen davon aus, dass die SEC voraussichtlich erst im Frühjahr 2024 grünes Licht geben wird, allerdings mit Genehmigungen für mehrere Anbieter.