Apple verklagt wegen Blockierung von Kryptozahlungen
Unzufriedene Verbraucher reichen eine Sammelklage gegen Apple ein wegen der Blockierung von P2P- und Kryptozahlungen.

Unzufriedene Verbraucher reichen eine kollektive Rechtszaak gegen Apple wegen der Blockierung von P2P- und Kryptozahlungen. Die Anschuldigung: Apple verwendet "technologische und vertragliche Beschränkungen, um uneingeschränkte Kontrolle über jede App auszuüben, die auf iPhones und iPads installiert ist".
Zusätzlich beschränkt eine wettbewerbshemmende Vereinbarung den Preiskonkurrenz und die Integration dezentraler Kryptotechnologie.

Dies ist nicht der erste Rechtsstreit, den Apple führen muss. Im April 2023 fiel ein Gericht zugunsten von Epic Games, das seit 2020 einen Rechtsstreit mit dem kalifornischen Tech-Unternehmen führt. Neben den Entwicklern von Fortnite streiten sich auch Coinbase und viele andere Krypto-Unternehmen mit Apple.
Das Unternehmen, das 1976 gegründet wurde, hat auch Streit mit dem dezentralisierten sozialen Medienplattform Nostr bekommen. Die iOS-kompatible Damus-App musste im Juni die Bitcoin-Spendenfunktion deaktivieren. Benutzer können weiterhin miteinander kommunizieren. Allerdings gibt es einen Haken: Ohne Spendenfunktion ist Damus "eine tote Plattform für Bitcoin-Anwendungen", so ein Entwickler. Es bleibt abzuwarten, ob die Klage gegen das Milliardenunternehmen erfolgreich sein wird.