Wird die SEC Ethereum Staking-ETFs gutheissen?
Die US-Börse Cboe hat bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einen Antrag gestellt, das Staking für den Ethereum Spot ETF von 21Shares zu ermöglichen.

Die US-Börse Cboe hat bei der Securities and Exchange Commission (SEC) einen Antrag eingereicht um das Staking für den Ethereum Spot ETF von 21Shares zu ermöglichen. Dies geht aus den offiziellen Unterlagen hervor, die der US-Börsenaufsicht vorgelegt wurden. Laut Bloomberg-Analyst James Seyffart ist dies der erste Ethereum-ETF, der bei der SEC eine Genehmigung für Staking beantragt.
Die endgültige Frist für die SEC, den Antrag zu genehmigen oder abzulehnen, ist der 30. Oktober 2025. Im Jahr 2024 genehmigte die SEC mehrere Ethereum Spot ETFs, verbot aber ausdrücklich Staking. Nach Angaben der Behörde ist unklar, ob Staking als eine nicht registrierte Wertpapierdienstleistung eingestuft werden muss.
Mit neuen Ernennungen innerhalb der SEC und einer weniger restriktiven Regulierungspolitik unter der Trump-Administration hoffen Investoren und Unternehmen nun auf eine Genehmigung für die Staking-Funktion. Wenn man die ersten Monate der Spot-ETFs von Bitcoin und Ethereum betrachtet, schneidet das digitale Gold deutlich besser ab. Obwohl weiterhin mehrere Millionen Dollar pro Monat in BTC-Indexfonds fließen, hat Ethereum in den letzten Wochen im Hinblick auf die Zuflüsse basierend auf der Marktkapitalisierung der zugrunde liegenden Assets die Führung übernommen.
Staking-Anbieter ermöglichen es, durch das Einzahlen von Kryptowährungen zusätzliches Einkommen zu generieren. Dabei werden Kryptowährungen wie Ether (ETH) oder Cardano (ADA) verwendet, die auf dem Proof-of-Stake-Mechanismus basieren.
Nach einem deutlichen Rückgang in den letzten 30 Tagen – ETH fiel um 17 Prozent – steht der Kurs nach einer leichten Erholung bei 2.700 Dollar. Das Allzeithoch liegt derzeit 45 Prozent entfernt.