Geht Bitcoin auf dem Weg zu 70.000 Dollar?
Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX und Krypto-Milliardär, gilt als einer der optimistischsten Bitcoin-Experten. In der Regel äußert er sich positiv zum Bitcoin-Kurs, aber derzeit rechnet er mit einer Korrektur.

Arthur Hayes, Mitgründer von BitMEX und Crypto-Milliardär, zählt zu den optimistischsten Bitcoin-Experten. Meist äußert er sich positiv zur Entwicklung des Bitcoin-Kurses, doch aktuell rechnet er mit einer Korrektur. In einem jüngsten Beitrag auf der Plattform X kündigt er an, die Reihenfolge seiner geplanten Essays zu ändern, und erklärt: "Ich erwarte eine Korrektur von Bitcoin auf 70.000 bis 75.000 Dollar."
Seine Analyse klingt düster, denn ohne weitere Details zu nennen, spricht er von einer bevorstehenden "Mini-Finanzkrise". Er teilte ein Diagramm mit dem fallenden Bitcoin-Kurs, der zu diesem Zeitpunkt noch bei 101.600 Dollar lag.
Zum Zeitpunkt des Schreibens wird Bitcoin mit 100.300 Dollar gehandelt, was einen Verlust von 4,3 Prozent gegenüber dem Vortag bedeutet. Heute Morgen sackte Bitcoin sogar kurz unter 99.000 Dollar.
Ein Grund für die aktuelle Kurschwäche sind die Sorgen vieler Anleger vor dem bevorstehenden Treffen der US-Notenbank Federal Reserve am Mittwoch. Wenn Fed-Vorsitzender Jerome Powell sich hawkish äußert und Zinssenkungen ablehnt, könnten risikoreiche Anlagen wie Bitcoin darunter leiden.
Hayes prophezeit hingegen, dass bald wieder Geld gedruckt wird, um die wirtschaftlichen Probleme in den USA zu decken. Das wäre gute Neuigkeiten für Bitcoin-Halter, denn das könnte uns bis zum Ende des Jahres auf 250.000 Dollar bringen.
Ein aktueller Bericht von Bitfinex warnt bereits vor hoher Volatilität bei Bitcoin und anderen Krypto-Assets in den kommenden Wochen. Neben der allgemeinen Marktdynamik ist das Sell-the-News-Verhalten vieler Anleger ein entscheidender Faktor.
Anstatt der erhofften strategischen Bitcoin-Reserve hat der 47. Präsident der USA, Donald Trump, bislang lediglich die Gründung einer Arbeitsgruppe angekündigt, die die Möglichkeit einer "nationalen Reserve digitaler Vermögenswerte" untersuchen wird.