Berliner Start-up-Gruppe startet VC-Fonds für Web3-Anwendungen
Berliner Start-up-Gruppe kündigt die Einführung eines neuen Venture-Capital-Fonds an, der sich auf Web3-Anwendungen konzentriert.

Eine in Berlin ansässige Start-up-Gruppe kündigt den Start eines neuen Venture-Capital-Fonds (Risikokapitalfonds) an, der sich auf Web3-Anwendungen konzentriert. Die Gruppe aus Kreuzberg will damit die Entwicklung von Web3-Anwendungen beschleunigen.
Der in Kreuzberg ansässige "w3.fund" hat seine erste Closing erfolgreich abgeschlossen und unterstützt nun schon 15 Unternehmen. Der Topf für die erste Finanzierungsrunde ist bereits gut gefüllt und wird maximal 25 Millionen Euro betragen. Der Fonds investiert weltweit in Start-ups in einer frühen Phase, die B2B- oder B2C-Anwendungen auf Basis von Blockchain-Technologie entwickeln.
Das Portfolio umfasst unter anderem das ClimateTech-Startup "Senken", das CO2-Zertifikate "on-chain" handelbar macht. Eine weitere Investition ist FANtium, mit dem Fans in Athleten mithilfe von NFTs investieren können.
Besonders ist auch die Nutzung von Web3-Technologien für den Fonds selbst. Personen, die gute Investitionsvorschläge machen, erhalten Tokenanteile, wenn die Deal-Erfolg hat. "Das Besondere an unserem Fonds ist das Ökosystem der Community, das wir rund um das Investitionsvehikel aufbauen," so Mitbegründerin Vicktoria Klich.