Binance ernennt neuen Geldwäschebeauftragten
Das US-Justizministerium erwägt eine Anklage wegen Betrugs gegen Binance.

Das US-Justizministerium erwägt eine Anklage wegen Betrugs gegen Binance. Gleichzeitig ernennt das Krypto-Unternehmen einen neuen Geldwäschebeauftragten – mit Vergangenheit bei der US-Regierung.
Binance ernennt Kristen Hecht zur globalen Deputy Head of Compliance und zugleich zur Group Money Laundering Officer.
Ein Ziel: proaktive Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden – zum Beispiel der SEC oder der CFTC – und Branchenverbänden. Gemeinsam soll der Dialog über effektive Compliance-Maßnahmen in der Crypto-Industrie vorangebracht werden, so heißt es.
Darüber hinaus wird Hecht mit Führungskräften von Binance zusammenarbeiten, um den Nutzerschutz und die Einhaltung der Vorschriften weiter zu stärken. Anfang Juli kehrten einige Schlüsselfiguren der Kryptobörse den Rücken – offenbar wegen CEO CZ.
Gemeinsam mit dem COO wird Hecht das Compliance-Programm von Binance weiterentwickeln, unter Einsatz innovativer Technologien. Bewährte Prinzipien gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung werden durchgesetzt, so die Erklärung.
Hecht verfügt über 17 Jahre Branchenerfahrung. Als Senior Policy Advisor arbeitete sie fast zehn Jahre für die US-Regierung. Dort unterstützte sie Bemühungen zur Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung und illegalen Finanzaktivitäten.
"Die Blockchain-Technologie schafft ein völlig neues Maß an Transparenz bei Finanztransfers", sagte Hecht in einer Erklärung. Die Technologie birgt jedoch auch Risiken durch Kriminelle, fügte sie hinzu.
Die neue Ernennung erfolgt vor dem Hintergrund mehrerer Klagen gegen die weltgrößte Kryptobörse. Neben der SEC und der CFTC sieht sich Binance nun auch Anklagen des US-Justizministeriums gegenüber.