Bitcoin knackt neuen Rekord – so könnte es jetzt weitergehen
Der Bitcoin-Kurs überrascht weiterhin die Krypto-Märkte.

Der Bitcoin-Kurs verblüfft weiterhin die Krypto-Märkte. Wenige Tage nachdem das bisherige Allzeithoch gebrochen wurde, raste die führende digitale Münze am Donnerstagabend erneut durch die Decke. Laut Daten von CoinMarketCap erreichte Bitcoin mittlerweile ein neues Allzeithoch von über 123.000 Dollar, bei einer gesamten Marktkapitalisierung von 2,3 Billionen Dollar.
ETF-Geld fließt hinein
Einer der größten Treiber dieser Kursrallye: der massive Kapitalzufluss in US-Spot-Bitcoin-ETFs. In der letzten Woche verzeichneten diese Fonds erneut Rekordzuflüsse, wobei Milliarden an frischem Geld in Richtung BTC flossen.
Politische und geldpolitische Maßnahmen als Turbo
Auch außerhalb der Kryptoszene gibt es einiges, das mitspielt. Donald Trumps 'Big Beautiful Bill' – ein Gesetzesentwurf, der kryptofreundlich eingestellt ist und Anleger optimistisch stimmt. Gleichzeitig wächst die Erwartung, dass die US-Notenbank im September ihren Zinssatz zum ersten Mal senken wird. Laut dem CME FedWatch Tool wird diese Chance derzeit auf rund 66 % geschätzt.
Das Ergebnis? Ein perfekter Cocktail für riskante Vermögenswerte wie Bitcoin und andere Crypto-Assets.
Ist 122.000 $ nur ein Zwischenstopp?
Wenn das makroökonomische Klima günstig bleibt und der politische Rückenwind anhält, könnte dieses Rekordniveau durchaus ein Zwischenstopp auf dem Weg zu noch höheren Kursen sein. Der Bullenmarkt scheint noch lange nicht vorbei zu sein.
Altcoins ziehen mit
Die Euphorie beschränkt sich nicht nur auf Bitcoin. Auch andere große Coins wie Ethereum, XRP und Solana notieren rund +2 % gegenüber gestern. Der Ausreißer des Tages? Pudgy Penguins, das beeindruckende +30 % zulegen konnte.
Crypto-Investor und Maelstrom-CEO Arthur Hayes schürt weiter die Erwartungen, indem er von einer kommenden "monsterlichen Altseason" spricht.
Europäische Anleger kaufen mit Rabatt
Obwohl Bitcoin in US-Dollar neue Rekorde aufstellt, bleibt ein neues Allzeithoch in Euro noch aus. Das bietet europäischen Anlegern vorläufig die Chance, von der aktuellen Hausse zu einem vergleichsweise günstigen Einstieg zu profitieren.