Bitcoin, Ethereum und der Rest des Marktes stürzt ein
Letzte Woche schien das Rekordniveau greifbar, nun ist Bitcoin um zweistellige Prozenteinbußen eingebrochen und auch der Altcoin-Markt blutet.

Letzte Woche war das Rekordniveau in greifbarer Nähe, nun ist Bitcoin um zweistellige Werte eingebrochen und auch der Altcoin-Markt blutet. Das sind die Gründe.
In der Nacht vom 4. auf den 5. August sind Bitcoin und der Rest der Markt massiv gefallen, die gesamte Marktkapitalisierung ist um beeindruckende 13 % eingebrochen. Die Bewertung des Kryptomarkts liegt damit bei 1,88 Billionen USD.
Bitcoin notiert einen Rückgang von ebenfalls 13 % in den vergangenen 24 Stunden und notiert zum Zeitpunkt des Schreibens 52.750 USD. Zum Vergleich: Vor gerade mal sieben Tagen stand die führende Kryptowährung bei fast 70.000 USD.
Die Korrektur im Altcoin-Markt ist deutlich stärker: Ethereum verliert 21 %, BNB 18 % und Solana rutscht um 17 %.
Der plötzliche Crash spiegelt sich auch in der Stimmung der Marktteilnehmer wider; der Fear & Greed Index ist von Gier auf Neutral gegangen und nur wenige Punkte von Angst entfernt.
Eine der Ursachen des Flash-Crash könnte der Nikkei-Aktienindex sein. Die Geldpolitik Japans, bei der die Zinsen erhöht wurden, hat ein Börsenbeben ausgelöst.
Diese notiert heute Morgen mit etwa 7 % im Minus, auch andere Aktienindizes notieren im vorbörslichen Handel tief im Rot. Diese makroökonomischen Störungen können auch den Kryptomarkt nicht unberührt lassen.
Es gibt viele Gründe für das schlechte Sentiment: enttäuschende Quartalszahlen von Tech-Unternehmen wie Nvidia. Wirtschaftliche Sorgen sind deutlich gestiegen, weil äußerst schlechte Arbeitsmarktdaten in den USA auf eine nahende Rezession hindeuten.
Japan löst eine sogenannte Carry-Trade aus, bei der ausländische Vermögenswerte durch den geldpolitischen Wandel der Bank of Japan unter Verkaufsdruck geraten.