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Bitcoin: Lohnt es sich noch, einzusteigen?

Bitcoin steigt weiterhin von Rekordhöhe zu Rekordhöhe.

Bitcoin: Lohnt es sich noch, einzusteigen?

Bitcoin steigt weiterhin von Rekordhöhe zu Rekordhöhe. Ist es jetzt noch interessant einzusteigen oder ist der Crypto-Zug schon abgefahren?

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was die wichtigsten Kennzahlen über die zukünftige Kursentwicklung von Bitcoin sagen
  • Ob die Stimmungsindikatoren einen Crash vorhersagen
  • Welche Rolle die Investoren spielen

Neuer Rekord für Bitcoin: Überschriften wie diese ziehen Privatanleger wieder in die Welt der Krypto. Viele Menschen zweifeln jedoch, ob eine Investition angesichts der beeindruckenden Kursentwicklung der letzten Jahre noch lohnenswert ist. Ein Blick auf On-Chain-Statistiken und Indikatoren verschafft Einblick in die weitere Kursentwicklung.

On-Chain-Statistiken deuten auf weiteres Kurs-Potenzial

Der MVRV-Score ist einer der bekanntesten Indikatoren, um die Bewertung von Bitcoin zu beurteilen. In der Vergangenheit signalisierte er innerhalb von zwei Wochen die wichtigsten Höchststände. Der Score wird berechnet, indem die Marktkapitalisierung von Bitcoin durch den zuletzt gezahlten Preis (realisierte Wert) geteilt wird. Je höher der Score, desto überhitzter ist der Markt. Bitcoin scheint noch weit entfernt von einem Peak mit einem Score von 2,9. In 2021 erreichte der Score 7,13, und 2017 war er sogar zweistellig.

Bitcoin: Lohnt es sich noch, einzusteigen?

Der Puell Multiple berücksichtigt das Angebot – Bitcoin-Miner und ihre Einnahmen. Diese Indikator wird berechnet, indem der tägliche Bitcoin-Wert in USD durch den gleitenden 365-Tage-Durchschnitt geteilt wird. Auch dieser Indikator liegt bei einem Wert von 1,02 deutlich unter den bisherigen Höchstständen. In 2021 erreichte das Multiple fast 3,5 und 2017 sogar 6,6.

Der Pi Cycle Top Indicator kombiniert den gleitenden Durchschnitt von 111 Tagen (111DMA) mit dem Doppelten des gleitenden Durchschnitts von 350 Tagen. Dies gibt an, wann der Markt so überhitzt ist, dass der 111-Tage-Durchschnitt den doppelten 350-Tage-Durchschnitt kreuzt. Derzeit liegen diese Werte bei etwa 119.000 USD bzw. 64.000 USD – also noch weit auseinander.

Bitcoin: Lohnt es sich noch, einzusteigen?

Die gebräuchlichsten On-Chain-Statistiken sagen basierend auf historischen Vergleichen voraus, dass die Kurse in den kommenden Monaten weiter steigen werden. Bei einer Kaufentscheidung ist es jedoch sinnvoll, auch auf die Stimmung unter Anlegern und die Situation von Bitcoin-ETFs zu schauen.

Institutionelles 'FOMO' bei Bitcoin-ETFs?

In letzter Zeit sind Spot-Bitcoin-ETFs sehr beliebt. Am 7. November erreichte der iShares Bitcoin Trust ein neuer Rekord-Handelsvolumen von über 4,1 Milliarden USD. An diesem Tag floss allein 1,1 Milliarden USD in das BlackRock-Produkt. Auch institutionelle Anleger scheinen FOMO (Angst, etwas zu verpassen) zu spüren. Mit steigender Akzeptanz von BTC erwägen immer mehr Anleger eine BTC-Investition, vor allem jetzt, da die Trump-Wahl das aktiv legitimiert. Diese Zuflüsse über regulierte Produkte können den BTC-Kurs weiter nach oben treiben. Siehe auch dieses Bild von Bitwise.

Bitcoin: Lohnt es sich noch, einzusteigen?

Auch MicroStrategy – das Softwareunternehmen, das dank seiner extremen Bitcoin-Strategie fast wie ein Hebel-Bitcoin-ETF fungiert – kauft weiter BTC. Gründer Michael Saylor will in den nächsten drei Jahren 42 Milliarden USD in Bitcoin investieren. Gestern kaufte das Unternehmen erneut BTC im Wert von zwei Milliarden USD. Sollten andere große Unternehmen diesem Beispiel folgen, könnte das Angebot an BTC nicht nur weiter eingeschränkt werden, sondern auch eine Signalfunktion haben.

Anleger sind gierig – zu gierig?

Der Crypto Fear & Greed Index, der Daten wie Volatilität, Kaufvolumen und Social-Media-Aktivität misst, steht derzeit auf 80 – Extreme Gier. Anleger sind sehr optimistisch über die weitere Kursentwicklung von BTC und anderen Kryptowährungen. Aber wie der Investor-Legende Warren Buffett sagte: "Sei gierig, wenn andere ängstlich sind, und ängstlich, wenn andere gierig sind." Das könnte darauf hindeuten, dass eine Korrektur kommt. Trotzdem ist eine starke Rücksetzer am Kryptomarkt nie ausgeschlossen, besonders nach der jüngsten Rallye. Während des Bullenmarkts 2021 verharrte der Index Monate lang auf diesem Niveau und der BTC-Kurs stieg von Rekordhoch zu Rekordhoch.

Sparplan für die lange Sicht

Da sich die Geschichte nicht wiederholt, ist es nicht sinnvoll, blind auf diese Indikatoren zu vertrauen. Insgesamt geben sie jedoch wertvolle Einblicke in den Zustand von Bitcoin. Trotz der beeindruckenden Rally hat BTC noch Wachstumspotential für die kommenden Monate. Der jüngste Sieg von Donald Trump und die institutionelle Akzeptanz könnten dem Vermögenswert langfristig einen kräftigen Schub geben. Vermögensverwalter VanEck sagt zum Beispiel einen Kurs von 3 Millionen USD bis 2050 voraus.

Auf dem volatilen Kryptomarkt sind Kursrückgänge immer möglich. Es ist jedoch nicht nötig, den perfekten Einstieg zu suchen, bei dem langfristigen Potenzial von BTC. Um Kursschwankungen auszugleichen, ist ein Bitcoin-Sparplan, wie es bei ETFs üblich ist, eine Option. Anleger können von niedrigen Kursen profitieren, um günstiger einzukaufen, und von höheren Kursen, um den Wert ihres BTC-Besitzes steigen zu lassen, was auch für eine ruhigere Nachtruhe sorgen kann.


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