Bitcoin erlebt schlechtesten Jahresstart seit 2018
Die Vorzeichen konnten kaum besser sein: Die Wahl von Donald Trump, die Aussicht auf eine Bitcoin-Reserve und ein Kurs nahe 100.000 US-Dollar weckten die Kursphantasien.

Die Vorzeichen könnten kaum besser sein: Die Wahl von Donald Trump, die Aussicht auf eine Bitcoin-Reserve und ein Kurs nahe 100.000 US-Dollar weckten die Kursphantasien an. Doch es lief anders.
Trotz einer sehr kryptofreundlichen Agenda, die die USA unter Trump verfolgen, einschließlich einer "strategischen Bitcoin-Reserve", liegt der Kurs der größten Kryptowährung im ersten Quartal gemessen gesehen um mehr als zwölf Prozent im Minus.
Das ist das schlechteste Q1-Ergebnis seit 2018. Damals fiel der Kurs zwischen Januar und März um nicht weniger als 49 Prozent, wie aus Datenvon Coinglass hervorgeht.
Einer der wichtigsten Gründe für die derzeitige schwache Performance ist die Handelspolitik von Donald Trump, die nach wie vor Unsicherheit an den traditionellen Märkten verursacht und auch am Kryptomarkt zu deutlichen Kursrückgängen führt.
Und doch: bei Ethereum sieht es noch düsterer aus. Zwischen Januar und März fiel der ETH-Kurs um 45 Prozent. Auch das ist das historisch zweit-slechtste Ergebnis, der Rekord wurde nur knapp verfehlt. 2018 fiel der Kurs nämlich um 46 Prozent.