Bitcoinpreis springt über die 57.000 $ - das sind die Treiber
Am Montag sprang der Bitcoin-Preis bereits über die Grenze von 53.000 $.

Am Montag machte der Bitcoin-Preis bereits einen großen Sprung über die Grenze von 53.000 $. Nun hat der Preis am Dienstag ein neues Jahreshoch von 57.109 $ erreicht. Das sind die möglichen Treiber.
Update: Der Bitcoin-Preis ist derzeit um 10 Prozent auf 24-Stunden-Basis gestiegen und hat ein neues Jahreshoch von 57.109 $ erreicht (um 3:45 Uhr).
Die sogenannte Open Interest auf dem Bitcoin-Futures-Markt hat ebenfalls ein neues Jahreshoch erreicht. Das weist auf ein hohes Handelsinteresse der Marktteilnehmer hin, insbesondere professionellen Anlegern.
Das letzte Mal, dass die View post on X im November 2021 war, als der Kryptomarkt ein Hoch erreichte. Das bedeutet, dass insgesamt noch BTC-Futures-Kontrakte im Gesamtwert von 22 Milliarden USD offen oder ungesichert sind.
Der Bitcoinpreis erhält auch Unterstützung von ETFs. Täglich fließen dort deutlich mehrere Millionen US-Dollar in diese Finanzinstrumente, was zu zusätzlicher Nachfrage am Markt führt. Diesen Montag wurden neue Rekordhandelsvolumina verzeichnet. Der BlackRock Bitcoin ETF übertraf sein vorheriges Rekordhandelsvolumen um 30 Prozent.
Auf der anderen Seite kommt der Abfluss aus dem Grayscale Bitcoin ETF zum Stillstand. Die Verkäufe vom vergangenen Montag waren die niedrigsten aller Zeiten. Eine übermäßige Nachfrage nach Bitcoin könnte also weiter wachsen.
Gleichzeitig stehen die BTC-Bestände historisch niedrig. Die Engpässe am Aktienmarkt nehmen zu, was sich auch auf den OTC-Markt auswirkt.
Außerdem kündigte Michael Saylor heute via X an, dass er noch einmal 3.000 BTC mit seinem Unternehmen MicroStrategy erworben hat. Solche bullischen Nachrichten können zusätzliches Kaufstimmungsvermögen bei Privatanlegern schaffen.
Neben technischen Chartargumenten sorgt der bevorstehende BTC-Halbierung im April für eine positive Stimmung am Kryptomarkt. Investoren erwarten schließlich eine Bitcoin-Rallye nach der Halbierung. Das ist zumindest die Erfahrung der letzten Bitcoin-Zyklen.