Bitcoin erreicht neues Allzeithoch. Bleibt Bitcoin weiter wachsen?
Bitcoin hat gestern erneut ein Allzeithoch erreicht, zum fünften Mal im November.

Bitcoin hat gestern erneut ein Allzeithoch erreicht, zum fünften Mal im November. Die Kryptowährung steigt weiter und nähert sich der Grenze von 100.000 Dollar (ungefähr 94.000 Euro).
Seit der Wahl von Donald Trump zum Präsidenten der Vereinigten Staaten am 6. November 2024 hat Bitcoin fünf neue ATHs erreicht. In den letzten sieben Tagen ist der Wert um 4,9% gestiegen, und derzeit steht der Kurs bei 93.820 Dollar (ungefähr 88.500 Euro).
Die Marktkapitalisierung von Bitcoin, der größten Kryptowährung, ist auf 1,83 Billionen Dollar gestiegen (ungefähr 1,73 Billionen Euro). Damit steht Bitcoin fest in den Top-10 der wertvollsten Vermögenswerte weltweit, vor Silber und dem Ölproduzenten Saudi Aramco, auf Platz sieben.
Auch der breitere Kryptomarkt zeigt Wachstum, mit einer gesamten Marktkapitalisierung von rund 3,1 Billionen Dollar (ungefähr 2,93 Billionen Euro). Der Fear & Greed Index steht bei 90 Punkten, was auf "extreme Gier" hindeutet.
Ob der Bitcoin-Kurs weiter steigt, bleibt die Frage. Eine vorübergehende Korrektur ist möglich, da Anleger Gewinnmitnahmen erwägen könnten. Dennoch gibt es Hinweise darauf, dass der Kurs schnell weiter steigen könnte und noch in diesem Monat die 100.000-Dollar-Marke (ungefähr 94.000 Euro) durchbrochen werden könnte.
Warum bleibt Bitcoin wachsen?
Es gibt verschiedene Gründe für das jüngste Wachstum von Bitcoin:
- Die Wahlsieg von Donald Trump verspricht ein neues Zeitalter für Krypto. Trump ist bekannt für seine positive Haltung gegenüber Bitcoin und anderen digitalen Währungen.
- Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat im November erneut die Zinsen gesenkt, was historisch gesehen für Kryptowährungen günstig war.
- Bitcoin-Spot-ETFs, die im Januar 2024 genehmigt wurden, haben zu einer Zunahme institutioneller Investoren geführt, die Bitcoin kaufen. Seit September 2024 nehmen die Zahlen erneut stark zu und erreichen manchmal sogar Rekorde.
Darüber hinaus hat Bitcoin in diesem Jahr eine Halving-Phase durchlaufen, ein Ereignis, das alle vier Jahre stattfindet. Dabei wird die Menge neu ausgegebener Bitcoins halbiert. Seit dem Halving ist die tägliche BTC-Produktion von 900 auf 450 gesunken. Das bedeutet, dass in zehn Tagen statt 9.000 BTC nur 4.500 BTC in Umlauf gebracht werden. Historisch gesehen führt ein Halving nahezu immer zu einer Kurssteigerung, meist etwa 100 Tage nach dem Ereignis. Aufgrund dieser Faktoren glauben viele Experten dass eine neue Bullenmarktphase begonnen hat.