Bitcoin kämpft um die 98.000-Dollar-Grenze, Dominanz bleibt weiter hoch
Bitcoin hat die Handelswoche knapp unter der Grenze von 98.000 US-Dollar beendet.

Bitcoin hat die Handelswoche knapp unter der Grenze von 98.000 US-Dollar beendet. Zum Zeitpunkt des Schreibens notiert der Kurs bei 97.191 Dollar. Dennoch liegt Bitcoin wöchentlich mehr als 2 Prozent im Plus und kommt damit der symbolischen Schwelle von 100.000 Dollar immer näher.
Unterdessen steigt die Dominanz von Bitcoin im gesamten Kryptomarkt auf ein neues zyklisches Hoch: BTC macht nun fast 65 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung aller Kryptowährungen aus. Diese zunehmende Dominanz unterstreicht das Vertrauen der Anleger in das ‚digitale Gold‘, zumal Altcoins sich im Wiederaufschwung zurückhalten.
Die jüngste Kursentwicklung von Bitcoin folgt der breiteren Rally an den US-Aktienmärkten. Der S&P 500 hat acht Handelstage in Folge Gewinn verzeichnet – die längste positive Serie seit August 2024. Ein möglicher Katalysator für diese marktweite Erholung sind Signale einer Entspannung im Handelskonflikt zwischen den USA und China. Laut Berichterstattung von The Wall Street Journal erwägt China Zugeständnisse bei amerikanischen Forderungen rund um den Export von Fentanyl, was als Eröffnungszug für weitere Verhandlungen gesehen wird.
Gleichzeitig fließt weiterhin institutionelles Kapital in den Kryptomarkt. Allein am 1. Mai wurden US-Bitcoin-ETFs weitere 422 Millionen Dollar zugefügt. Außerdem auffällig: Die Brown University, eine renommierte Ivy-League-Universität, investiertein den letzten Wochen über ETFs fast 5 Millionen Dollar in Bitcoin, wie aus Unterlagen der US-Aufsichtsbehörde SEC hervorgeht.
Wenn Bitcoin es schafft, die 98.000-Dollar-Marke zu durchbrechen, öffnet sich der Weg zur psychologisch wichtigen Grenze von 100.000 Dollar, ein Niveau, das es zuletzt im Februar berührt hat. Von dort aus ist es nur noch ein Sprung von 12 Prozent zum aktuellen Allzeithoch knapp unter 109.000 Dollar.