Blockchain-Forensik: Mehr als 100 Millionen Dollar Beute beim Atomic Wallet-Hack
Der durch den Hack der Atomic Wallets verursachte Schaden scheint größer zu sein als gedacht.

Der Schaden, der durch den Hack der Atomic Wallets verursacht wurde, scheint größer zu sein als gedacht. Blockchain-Analysten vermuten, dass die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus hinter dem Angriff steckt.
Laut den Blockchain--Analysten von Elliptic belaufen sich die Verluste durch den Hack des Crypto-Wallet-Anbieters Atomic auf mehr als 100 Millionen US-Dollar. Schätzungsweise 5.500 Wallet-Benutzer waren Opfer des Angriffs. Am 3. Juni bestätigte Atomic Wallet in einem Tweet Meldungen kompromittierter Kryptowallets.
Drei Tage später hieß es, dass man so vielen Opfern der jüngsten Angriffe wie möglich helfen würde. Um das zu tun, hat Atomic Wallet On-Chain-Analysten von Chainalysis beauftragt. Sie sollen "die gestohlenen Gelder aufspüren und den Kontakt zu Börsen und Behörden aufrechterhalten".
Woede durch Unklarheit
Da das Unternehmen seither keine Updates mehr zur Situation gegeben hat, werden die Nutzer Beitrag auf X ansehen. Bis jetzt ist unklar, wie die Hacker die Wallets kompromittieren konnten.
Elliptic hat den Hack in Verbindung gebracht mit der berüchtigten Nordkoreaanse Lazarus-Groep. Welche Wallets betroffen sind und wie sie sich unterscheiden, kannst du in unserem Blog über Wallets lesen.