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Der Aktienkurs von BSV explodiert – was steckt dahinter?

In der Nacht zog der Kurs von BSV deutlich an.

Der Aktienkurs von BSV explodiert – was steckt dahinter?

In der Nacht zog der Kurs von BSV deutlich an. Die Gründe für den Anstieg lassen sich auf Südkorea zurückführen.

Bitcoin Satoshi Vision (BSV) hat in der Nacht einen deutlichen Anstieg verzeichnet. Die Kryptowährung von Craig Wright legte im 24-Stunden-Vergleich erstaunliche 70 Prozent zu, von 55,14 USD auf kurzzeitig 93,77 USD. Die Coin konsolidiert derzeit bei 88,89 USD und erreicht eine Marktkapitalisierung von 1,74 Milliarden USD.

Die genauen Gründe für den enormen Kursanstieg bleiben unklar. Ein Blick auf das Handelsvolumen deutet jedoch darauf hin, dass südkoreanische Anleger eine enorme Rolle in der Rally gespielt haben. Dies lässt sich aus Daten von CoinGecko ableiten. Insbesondere eine Kryptobörse sticht hervor: Upbit.

Während in den letzten 24 Stunden Coins im Wert von 912 Millionen USD gehandelt wurden, entfiel fast 70 Prozent der Aktivität auf die südkoreanische Börse, exakt 622 Millionen USD. Dahinter lagen die auf den Seychellen ansässige Börse OKX (etwa 9 Prozent) und die Singapore-basierte Handelsplattform BiONE (etwa 7 Prozent).

Coinbase stoppt BSV-Unterstützung

Tatsächlich hat sich am Grundgerüst des Projekts, das als Basis für diesen Kursanstieg dienen könnte, nicht viel verändert. Stattdessen hat die BSV-Community kürzlich eine große Rückschlag erlebt. Coinbase kündigte Anfang November an, die Unterstützung für BSV vollständig einzustellen. Handel war seit 2021 nicht mehr möglich. Ab dem 9. Januar nächsten Jahres beendet das Unternehmen alle Dienste für die Kryptowährung, erklärte es damals in einer Pressemitteilung. Anleger werden aufgefordert, ihre Bestände so schnell wie möglich zu transferieren.

Die Gründe für die Coinbase-Entscheidung sind seit Langem Spekulation. Einige haben den Schritt mit verschiedenen Angriffen auf das Netzwerk in Verbindung gebracht. Andere behaupten, es sei eine Warnung an BSV-Gründer Craig Wright. Der Australier proklamiert die Erfindung von Bitcoin für sich selbst. Dazu hat er bisher keinen abschließenden Beweis geliefert. Stattdessen hat er mehrere Personen aus der Krypto-Szene verklagt, die an seiner Geschichte zweifeln.


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