BTC, Gold und ETF: Welche Diversifikation ist am rentabelsten?
Bitcoin Spot ETF und die Halving: Es sieht gut aus für Bitcoin im Jahr 2024.

Bitcoin Spot ETF und die Halving: Es sieht gut aus für Bitcoin im Jahr 2024. Viele Menschen zögern, ob sie voll auf Bitcoin setzen. Gewinn- und Verlustchancen halten sich dank der extremen Volatilität von Krypto die Waage. Die Lösung laut Experten: Diversifikation.
"Bitcoin hat üblicherweise wenig bis keine Korrelation mit anderen Vermögenswerten, wodurch es eine interessante Diversifikation ist, die genutzt werden kann, um das gesamte Risiko-Rendite-Verhältnis eines Portfolios zu verbessern", erklärt Mark Valek, Anlagespezialist bei Vermögensverwalter Incrementum AG.
Diese Zahlen sprechen auch dafür. Die Sharpe-Ratio misst das Verhältnis zwischen der Rendite einer Anlage über dem risikofreien Zins und der Volatilität der Rendite, um die risikobereinigte Leistung zu bewerten. In der Regel wird eine Sharpe-Ratio von über 1,0 von Anlegern als akzeptabel bis gut angesehen. Eine Ratio über 2,0 gilt als sehr gut. Ab 3,0 gilt die Investition als hervorragend. Auf der anderen Seite wird eine Ratio unter 1,0 als suboptimal angesehen. Während der letzten Bullenphase lag die Sharpe-Ratio von Bitcoin bei über 8,5. Zum Zeitpunkt der Redaktion steht dieser Indikator bei 1,33.
Um das Risiko-Rendite-Verhältnis zu minimieren, kann ein Bitcoin-Portfolio mit traditionellen Anlagen wie Exchange-Traded Funds (ETFs) und Anleihen kombiniert werden.
Für Menschen, die ein diverses Portfolio wünschen. Je mehr Bitcoin du hast, desto aggressiver ist dein Portfolio. Bitcoin hat bekanntlich die höchste Volatilität aller aufgenommenen Vermögenswerte. Ein Blick auf historische Entwicklungen zeigt deutlich, dass Anleger, die mehr Bitcoin im Portfolio haben, in kurzen Phasen die meisten Verluste erleiden. In einem Bullenmarkt ist die Situation genau umgekehrt: Das Portfolio mit dem höchsten Bitcoin-Anteil erzielt die höchsten Renditen.
Es gibt also nicht so etwas wie optimale Diversifikation. Wenn du mehr Gewinn willst, gehst du in der Regel auch ein höheres Verlustrisiko ein. Wenn du lieber sicher spielst, kannst du am Ende weniger Gewinn machen.