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Bundesbank-Umfrage: Deutsche gespalten über den digitalen Euro

Laut einer neuen Umfrage der Bundesbank sind die Deutschen über den digitalen Euro gespalten.

Bundesbank-Umfrage: Deutsche gespalten über den digitalen Euro

Nach einer neuen Umfrage der Bundesbank sind die Deutschen geteilt bezüglich des digitalen Euros. Das CBDC-Projekt der EZB polarisieren die Meinungen.

Aus einer neuen Umfrage der Bundesbank geht hervor, dass der digitale Euro die Meinungen in Deutschland weiterhin teilt. Nur die Hälfte der Deutschen gab an, dass sie sich eine digitale Zentralbankmünze (CBDC) vorstellen könnten.

Das Meinungsforschungsinstitut befragte im Auftrag der Deutschen Bundesbank 2.012 Menschen im April 2024. In der Studie wurde davon ausgegangen, dass Bargeld bestehen bleibt und dass der digitale Euro lediglich als ergänzende Option eingeführt wird. Ein Viertel der Befragten sagte, dass sie "definitiv nicht" den digitalen Euro nutzen würden, während ungefähr die gleiche Anzahl sagte, dass sie wahrscheinlich kein Zentralbankgeld verwenden würden. Das CBDC-Projekt bleibt damit umstritten. Dem Untersuchung zufolge hatten nur 41 Prozent der Befragten jemals etwas über den digitalen Euro gehört, gelesen oder gesehen. Demgegenüber waren 59 Prozent davon gar nicht informiert.

Der politische Auftrag zur Realisierung des digitalen Euros fehlt noch, doch der Start eines CBDC in der Eurozone wird immer wahrscheinlicher.

“Die Zentralbanken des Eurosystems haben kein Interesse an Nutzerdaten,” sagt Bundesbankpräsident Joachim Nagel.

Die EZB selbst erklärt, dass der digitale Euro offline genutzt werden kann und dass Transaktionsdaten “nur dem Absender und dem Empfänger bekannt sind.”


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