Finst

Cardano-Stiftung veröffentlicht Jahresbericht 2023

Mit ihrem Jahresbericht gibt die Non-Profit-Organisation hinter Cardano einen tiefen Einblick in alle Entwicklungen im Bereich Adoption.

Cardano-Stiftung veröffentlicht Jahresbericht 2023

Mit ihrem Jahresbericht erhält die Non-Profit-Organisation hinter Cardano einen tiefen Einblick in alle Entwicklungen im Bereich Adoption.

Die Cardano Foundation hat heute ihren zweiten Jahresbericht über das vergangene Jahr veröffentlicht. Der Bericht "Activity Report 2023" bietet einen detaillierten Blick auf die drei wichtigsten Schwerpunktbereiche der Non-Profit-Organisation: die operationelle Widerstandsfähigkeit der Cardano-Blockchain, die Bildung potenzieller Nutzer und Anspruchsgruppen sowie die allgemeine Adoption von Cardano.

Wie der CEO der Cardano Foundation, Frederik Gregaard, in einer Erklärung erläutert, ist der Bericht "eine Gelegenheit, Bilanz zu ziehen über Reichweite und Umfang der Fortschritte des Jahres". Angesichts der relativ überschaubaren Größe der Foundation hat das Team "ausgezeichnete Arbeit" geleistet.

Cardano punktet bei Dezentralisierung

Die Bemühungen scheinen Früchte zu tragen. Cardano hat mehr als 2.000 Tage ununterbrochen gearbeitet, wie die Foundation im Bericht betont. Der Grund für die Leistung liegt wahrscheinlich nicht zuletzt in der dezentralen Natur des Cardano-Netzwerks. Als im Januar 2023 ein Bug dazu führte, dass mehr als 50 Prozent der Nodes ausfielen, konnten die verbliebenen Betreiber die Blockchain am Laufen halten. Ein hervorragendes Beispiel für die Widerstandsfähigkeit des Netzwerks, wie Gründer Charles Hoskinson später betonte.

Diese Dezentralisierung kommt auch in den Zahlen des Berichts zum Tragen. Laut dem Bericht lag die durchschnittliche Gesundheit der Blockproduktion bei 97 Prozent. Die Blockchain basiert zudem auf mehr als 3.100 Staking-Pools. Durch aktives Monitoring war es dem Unternehmen auch möglich, Anomalien in den Staking-Pools frühzeitig zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Im Bereich der Widerstandsfähigkeit scheint Cardano Foundation im vergangenen Jahr ihre Ziele erreicht zu haben. Im aktuellen Zeitalter der Cardano-Roadmap, Voltaire genannt, muss die dezentrale Governance des Ökosystems vorangetrieben werden. Die Foundation war hier durch eine begleitende Cardano Improvement Proposal (CIP) aktiv beteiligt.

Starke Partnerschaften für Adoption

Cardano zeichnet sich auch durch eine Reihe von Partnerschaften mit Unternehmen in der realen Welt aus, die zum Wachstum des Ökosystems beitragen. In dieser Hinsicht hebt der Bericht die Zusammenarbeit mit dem brasilianischen Staatsenergieunternehmen Petrobras im vergangenen Jahr hervor. Die Foundation hat jedoch auch zu sozialer Nachhaltigkeit beigetragen. So wird auf eine Partnerschaft mit der Schweiz für den Hochkommissar der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (UNHCR) verwiesen, an der die Foundation 5,2 Millionen ADA spendete, um Geflüchtete zu unterstützen.

Die Cardano Foundation betont wiederholt ihr eigenes Engagement, Open-Source-Infrastruktur zu entwickeln. Die Entwickler von Cardano gehören zu den aktivsten in der Kryptoszene. Im letzten Jahr sank die Anzahl der Vollzeit- und Gesamtentwickler von Cardano um jeweils vier bzw. 17 Prozent, according to a report von Electric Capital. Eine Reihe "neuer Initiativen" könnte die Adoption der Blockchain im Jahr 2023 jedoch weiter vorantreiben, so der Jahresbericht. Dazu gehören die Einführung eines neuen Cardano Explorer, eine Identitäts-Wallet und eine neue Open-Source-Programmiersprache namens Aiken.


Haftungsausschluss: Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine finanzielle, anlagebezogene, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Die bereitgestellten Informationen können unvollständig, ungenau oder veraltet sein und sollten nicht als solche herangezogen werden. Nichts auf dieser Website sollte als Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Kryptowährungen angesehen werden. Investitionen in Krypto-Assets sind mit Verlustrisiken verbunden.