Charles Hoskinson reagiert auf Kritik an Cardano
Charles Hoskinson will die Anschuldigungen, dass Cardano "tot" wäre, nicht einfach akzeptieren.

Charles Hoskinson will die Anschuldigungen, dass Cardano "tot" wäre, nicht einfach akzeptieren. Auf X reagiert der 36-Jährige auf seine Kritiker.
Die Kursentwicklung der vergangenen Monate gab Cardano-Anlegern wenig Grund zur Freude. ADA konnte nur wenig von der Rally im Frühling profitieren. Nun ist die Coin, wie viele andere Kryptowährungen, stark gefallen.
Das Projekt erhält immer wieder Kritik, vor allem weil die Entwickleraktivität relativ gering ist. Mancher geht sogar so weit, zu sagen, dass Cardano tot ist. Zum Beispiel BitBody, ein Krypto-Influencer, der auf X schrieb: "Ich will deutlich sein. Kürzlich sagte ich, dass DOT (Polkadot) und ADA (Cardano) beide tot sind. Beide sind keine legitime Investition."
Er nuanceierte seine Aussage, indem er darauf hinwies, dass die Projekte noch Pumps erleben könnten. "Aber die Rendite wird mittelmäßig sein", schloss er. Seine Beurteilung löste große Empörung in der Cardano-Gemeinschaft aus. Selbst Charles Hoskinson, der Gründer des ADA-Entwicklungsunternehmens IOG, meldete sich zu Wort.
Er sagte: "Ich erinnere mich daran, dass das Ziel von Kryptowährungen war, Institutionen zu ersetzen, anstatt eine Szene aus Deliverance nachzuspielen." Hoskinson verweist hier auf den gleichnamigen Film aus den Siebzigern, der unter anderem bekannt geworden ist wegen einer brutalen Missbrauchsszene.
Dass das Netzwerk zumindest funktioniert, konnte Cardano kürzlich bei einem abgewehrten DDoS-Angriff beweisen. Übrigens geriet BitBoy im September auch in die Schlagzeilen, als er bewaffnet versuchte, einen Geschäftspartner wegen eines Streits über einen Lamborghini zur Rechenschaft zu ziehen. Die Polizei nahm den Amerikaner daraufhin fest.