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Consensys entlässt 20 % der Belegschaft. Liegt es an der SEC?

Das Web3-Unternehmen Consensys muss 20 Prozent seiner Mitarbeitenden gehen lassen.

Consensys entlässt 20 % der Belegschaft. Liegt es an der SEC?

Das Web3-Unternehmen Consensys muss 20 Prozent seiner Mitarbeitenden gehen lassen. Gründer Joseph Lubin legt die Verantwortung bei der SEC.

Consensys muss aufgrund dieses Beschlusses 163 von 828 Mitarbeitenden gehen lassen. Berichten zufolge betrifft dieser Entlassungen Mitarbeitende aus allen Abteilungen des Web3-Unternehmens. Gründer Joseph Lubin nennt zunehmende Konkurrenz und schwierige wirtschaftliche Bedingungen als Gründe. Auf Plattform X schrieb er: «Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen wir uns anpassen, um flexibler, effektiver und stärker zu werden.»

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Lubin legt zusätzlich einen Teil der Verantwortung bei der US-Aufsichtsbehörde SEC. In einer Blogpost schreibt er, dass das Fehlen klarer Regulierung in einigen Märkten es Unternehmen unnötig kompliziert macht, sich in der Branche zu bewegen. Er fügt hinzu: „Mehrere Rechtsstreitigkeiten führen zu Arbeitsplatzverlusten durch Machtmissbrauch der SEC.“

Consensys war kürzlich in einen Rechtsstreit mit der SEC verwickelt. Zuerst kündigte die SEC an, Consensys mittels eines sogenannten Wells Notices verklagen zu wollen, aber das Unternehmen kam der SEC zuvor und klagte sie selbst an. Diese Klage wurde jedoch abgewiesen.

Ungeachtet dieser Herausforderungen betont Lubin, dass Consensys in gutem Zustand ist und sich nun auf den „größten Teil“ des Unternehmens konzentrieren will, vermutlich MetaMask, das beliebte Web3-Wallet.

Die SEC geht hart gegen mutmaßliche Gesetzesverstöße in der Kryptobranche vor. Allein dieses Jahr hat die Behörde bislang 4,68 Milliarden Dollar an Geldstrafen gegen Krypto-Unternehmen verhängt, ein Anstieg von über 3000 Prozent gegenüber 2023.


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