Korrelation zwischen Gold und Bitcoin auf zweijährigem Hoch
Aufgrund der hohen Inflation und dem Zusammenbruch mehrerer Banken folgen Bitcoin und Gold einer ähnlichen Trendlinie.

Aufgrund der hohen Inflation und dem Zusammenbruch mehrerer Banken verfolgen Bitcoin und Gold eine ähnliche Trendlinie. Seit März steigt die 30-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und Gold, so die Daten des Analyseplattform Kaiko. Die Korrelation beider Vermögenswerte erreicht ein zweijähriges Hoch.
Laut den Daten verlaufen die Preisentwicklungen beider Vermögenswerte zu 57 Prozent identisch, wodurch sie ein zweijähriges Hoch erreichen. Korrelation ist die am häufigsten genutzte statistische Messgröße, um Zusammenhänge zwischen Märkten zu bewerten. Bei Investitionen wird die Korrelation von Märkten untersucht, da Vermögensallokation darauf abzielt, Anlagen mit niedriger oder negativer Korrelation zu kombinieren, um die Volatilität zu reduzieren.
Nachdem mehrere US-Banken und zuletzt Credit Suisse zusammengebrochen sind, sind Bitcoin und Gold stark gestiegen. Zum Zeitpunkt des Schreibens steht BTC bei 29.365 US-Dollar und Gold bei etwas unter 2.000 US-Dollar pro Unze.
Die aktuelle Preisentwicklung von Bitcoin (BTC) erinnert auch an den Anstieg des Goldpreises in den Siebzigerjahren. Damals war die US-Inflation ebenfalls relativ hoch. Sollte BTC tatsächlich eine ähnliche Preisentwicklung wie damals das Edelmetall durchlaufen, könnte die Schwelle von 100.000 US-Dollar innerhalb weniger Jahre überschritten werden. Natürlich spielen Kursverlauf und globale Akzeptanz von Kryptowährungen hierbei eine wesentliche Rolle.