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Kryptomarkt korrigiert, wie geht's jetzt weiter?

Die Korrektur am Kryptomarkt setzt sich unvermindert fort.

Kryptomarkt korrigiert, wie geht's jetzt weiter?

Die Korrektur am Kryptomarkt setzt sich unvermindert fort. Die gesamte Marktkapitalisierung fiel um 1,5 Prozent auf rund vier Billionen Dollar. Selbst innerhalb der Top-10 verzeichneten alle Münzen an Tagesticht rote Zahlen.

Bitcoin (BTC) verlor 2,2 Prozent, Ethereum (ETH) sank um 1,7 Prozent und Dogecoin (DOGE) gab 3,4 Prozent ab. Zum Redaktionsschluss notiert Bitcoin bei 112.605 Dollar, gut 9,3 Prozent unter seinem Allzeithoch.

Die Ursache liegt größtenteils bei Gewinnmitnahmen im sogenannten Sommerloch. Historisch gesehen ist August der schwächste Monat für Bitcoin. Hinzu kam eine Kettenreaktion von Liquidationen, die den Kurs weiter unter Druck setzte. Allein gestern wurden BTC-Longpositionen im Wert von 225 Millionen Dollar liquidiert, eine Steigerung von 1929 Prozent gegenüber dem Vortag. Das Gesamtvolumen offener Derivatekontrakte stieg um 15 Prozent auf 983 Milliarden Dollar, was die Volatilität weiter anheizte.

Mit dem Rückgang rückt nun das 38%-Fibonacci-Niveau bei 112.000 Dollar ins Blickfeld. Ein überzeugender Durchbruch nach unten würde die Abwärtsspirale weiter beschleunigen.

Auch auf der Nachfrageseite lässt das Momentum nach. Die Bitcoin-Nachfrage sank von einem Höchststand von 174.000 BTC im Juli auf heute 59.000 BTC – ein Rückgang um zwei Drittel.

Institutionelle Käufer ziehen sich ebenfalls zurück. Der Netto-ETF-Zuwachs in den letzten 30 Tagen betrug nur 11.000 Bitcoin, das niedrigste Niveau seit dem 25. April. Und auch Strategy (MSTR), normalerweise ein aggressiver Akkumulator, beschränkte sich im vergangenen Monat auf 27.000 BTC, deutlich unter dem Rekordaufbau von 171.000 im November 2024.

Bei fallender Zufluss, hohen Liquidationen und historisch schwachen Saisonalmustern stellt sich nun die Frage: Hält Bitcoin bei 112.000 Dollar, oder folgt der nächste Schritt in der Korrektur?


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