Krypto-Marktupdate: Bitcoin unverändert, Altcoins bluten
Der Kryptomarkt startet die neue Woche verhalten.

Der Kryptomarkt startet die neue Woche verhalten. Bitcoin sinkt und bleibt knapp unter 92.000 US-Dollar. Im Gegensatz zu Bitcoin fallen die Altcoins weiter. Ethereum verzeichnete in den letzten 24 Stunden einen Rückgang von 5,64 Prozent, und Solana 5,95 Prozent.
Auch Cardano und Sui, die zuletzt gut abgeschnitten hatten, haben deutlich Federn lassen müssen. Sowohl ADA als auch SUI notierten einen Rückgang von etwa sieben Prozent im Vergleich zu vor 24 Stunden. Es gibt auch eine Korrektur im jüngst gehypten AI-Proxy-Sektor zu sehen. Virtuals fiel im Laufe eines Tages um weitere zwölf Prozent, und ai16z um etwa sechs Prozent. Beide Projekte liegen von ihren Höchstständen aus gesehen nun mehr als 50 Prozent im Rückgang.
Griffain, ein führender Vertreter des DeFAI-Sektors, verzeichnete eine Korrektur von etwa 13 Prozent, während Hey Anon, sein größter Konkurrent, um weitere 18 Prozent zulegte. Damit gehört das Projekt von Gründer Daniele Sesta zu den aktuellen Top-Performern.
Obwohl Bitcoin nicht weit von seinem Rekordhoch entfernt ist, bleibt der Altcoin-Markt weiter unter Druck. In der Krypto-Gemeinschaft macht sich Besorgnis über das mögliche Ende des Bullenmarktes breit. Wenn sich die Geschichte früherer Zyklen wiederholt, könnte die aktuelle Korrektur jedoch nur eine gesunde Rückschlag sein, um neue Höchststände zu erreichen. Wie in 2017 und 2021 korrigierte die führende Kryptowährung um mehr als 25 Prozent, worauf eine neue Rallye folgte. Bis jetzt hat BTC nur einen Rückgang von etwa zehn Prozent erlebt.
Die makroökonomische und geopolitische Unsicherheit mit dem anstehenden Amtsantritt von Donald Trump sorgt weiter für Unruhe an den Märkten. Einige Analysten sehen in seinen Äußerungen jedoch lediglich eine kurzfristige Strategie, um den US-Dollar vor seiner Amtseinführung steigen zu lassen. Das könnte dem Aktienmarkt und Bitcoin zugutekommen.
Felix Jauvin, ein Makro-Analyst bei Blockworks, sagt zum Beispiel: “Es liegt im besten Interesse Trumps, so viel Unsicherheit wie möglich zu verursachen, um Renditen von US-Staatsanleihen und dem US-Dollar so hoch wie möglich zu treiben, bevor seine Amtszeit beginnt, dies als Verhandlungsmasse zu nutzen und die Vermögenswerte während seiner Präsidentschaft eine starke Impuls zu geben.”