DCG zahlt Millionenschuld an Tochterunternehmen Genesis
Trotz der angespannten Finanzlage ist es der Digital Currency Group gelungen, genug Geld zusammenzubringen, um die Tochter Genesis zu bezahlen.

Trotz der angespannten Finanzlage ist es der Digital Currency Group gelungen, genug Geld zusammenzubringen, um die Tochtergesellschaft Genesis zu bezahlen.
Laut eigener Aussage hat die Kryptogruppe Digital Currency Group (DCG) Schulden in Höhe von mehr als einer Milliarde Dollar an die Tochtergesellschaft Genesis zurückgezahlt. Das steht in einem View post on X des CEO der Gruppe, Barry Silbert, auf X.
Laut der Erklärung hat DCG "mehr als eine Milliarde Dollar an Schulden" bezahlt, darunter 700 Millionen Dollar an die eigene Tochtergesellschaft Genesis, dem insolventen Lending-Dienst.
Die Tochtergesellschaft hatte im Januar Insolvenz nach dem FTX-Debakel beantragt. Das Unternehmen selbst sitzt auf einer großen Schuldenlast. Die Kryptobörse Gemini fordert 900 Millionen Dollar von dem ehemaligen Kryptolenungsdienst Genesis. Auch hier läuft ein Gerichtsverfahren.
In September des letzten Jahres klagte Genesis daraufhin sein eigenes Mutterunternehmen DCG auf Schadenersatz in Höhe von 600 Millionen Dollar für ausstehende Zahlungen.
Durch eine darauf folgende Klage gegen alle Beteiligten durch ein Gericht in New York erwarteten viele, dass das einst so mächtige DCG bald untergehen würde.
Aber nach dem Verkauf des eigenen Krypto-Mediums CoinDesk und der allgemeinen Markterholung scheint das Unternehmen vorerst wieder aus der Klemme herauszukommen.