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Das wird diese Woche für Krypto wichtig

Der Bitcoin-Preis hat erneut einen Rückschlag erlitten. Gewinnmitnahmen am US-Aktienmarkt, befeuert durch weiter starke Arbeitsmarktdaten zusammen mit einem Anstieg des US-Dollar-Index DXY auf ein neues Hoch, sorgten auch am Kryptomarkt für weitere Verkäufe.

Das wird diese Woche für Krypto wichtig

Der Bitcoin-Preis hat erneut einen Rückschlag erlitten. Gewinnmitnahmen am US-Aktienmarkt, befeuert durch weiter starke Arbeitsmarktdaten zusammen mit einem Anstieg des US-Dollar-Index DXY auf ein neues Hoch, sorgten auch am Kryptomarkt für weitere Verkäufe. Dadurch fiel Bitcoin wieder auf die wichtige Unterstützung bei 92.000 US-Dollar zurück, bevor es am Wochenende zu einer leichten Erholung auf 95.000 US-Dollar kam. Bitcoin beendete die Woche mit einem Kursverlust von etwa drei Prozent. Auch der Altcoin-Markt zeigte Schwäche und setzte seinen Rückgang in den vergangenen sieben Handelstagen fort. Welche Wirtschaftsdaten in den kommenden Tagen im Fokus der Anleger stehen, zeigt dieser Überblick.

Wichtige Wirtschaftsdaten der Woche Die dritte Handelswoche im Januar wird von Inflationsdaten aus den USA und Europa bestimmt. Sie beginnt am Dienstag mit den US-Erzeugerpreisen. Mitte der Woche folgen die neuesten US-CPI-Verbraucherpreisdaten. In der zweiten Wochenhälfte werden dann am Donnerstag die neuesten US-Einzelhandelsumsätze veröffentlicht. Am Ende der Woche, am Freitag, erscheinen die neuesten Inflationsdaten aus Europa für den Monat Dezember. Wie schon in der Vorwoche lauschen Marktteilnehmer während der Woche erneut den Aussagen von insgesamt sieben US-Notenbankern.

US-Erzeugerpreise zu Wochenbeginn Dienstag, 14. Januar 2025: Um 14:30 Uhr (MEZ) werden die neuesten US-Erzeugerpreisindizes (PPI) für den vergangenen Dezember veröffentlicht. Mit 3,0 Prozent lagen die jüngsten Erzeugerpreise zuletzt deutlich über der Prognose von 2,6 Prozent und markierten damit den dritten Monat in Folge über den Erwartungen der Analysten. Seit September liegen die Erzeugerpreise damit 1,3 Prozent höher als im Vorjahr.

US-Verbraucherpreise zur Wochenmitte Mittwoch, 15. Januar 2025: Um 14:30 Uhr veröffentlicht das US Bureau of Labor Statistics die neuesten Verbraucherpreisdaten für den Monat Dezember. Im November lagen die Verbraucherpreise zwar innerhalb der Prognose, stiegen aber wie die Erzeugerpreise weiter an und erreichten zuletzt 2,7 Prozent. Für den vergangenen Monat rechnen Analysten mit einem weiteren Anstieg auf 2,9. Ein Unterschreiten dieser Prognose würde der US-Notenbank mehr Spielraum für künftige Zinsanpassungen geben. Es würde dann zu einer Erholungsrally kommen, insbesondere bei riskanten Anlagen wie dem Kryptosektor.

US-Einzelhandelsumsätze am Donnerstag Donnerstag, 16. Januar 2025: Um 14:30 Uhr (MEZ) veröffentlicht das U.S. Census Bureau die finalen US-Einzelhandelsumsätze für den Vormonat. Einzelhandelsumsätze gelten als wichtiger Indikator für das Ausgabeverhalten der US-Haushalte. Im Vormonat lagen die Einzelhandelsumsätze im Monatsvergleich mit +0,7 Prozent bereits den sechsten Monat in Folge über der Analystenprognose von zuvor +0,6 Prozent. Für Dezember rechnen Analysten jedoch mit einem leichten Rückgang auf +0,6 Prozent im Monatsvergleich. Übertreffen die Einzelhandelsumsätze erneut die Prognose, ist eine bullische Marktreaktion zu erwarten. Steigende US-Konsumausgaben würden im Anschluss vor allem zu einem fallenden US-Dollar-Index (DXY) führen, was insbesondere den Bitcoin-Preisen und den Altcoins Rückenwind geben könnte.

Europäische Inflationsdaten zum Wochenausklang Freitag, 17. Januar 2025: Um 11:00 Uhr (MEZ) veröffentlicht Eurostat die finalen Verbraucherpreisdaten in Europa für den Monat Dezember. Gegenüber dem Vormonat rechnen Analysten mit keiner Veränderung und einer stabilen jährlichen Inflationsrate von 2,4 Prozent. Wie in den USA sind die Verbraucherpreise im Euroraum damit erneut stetig gestiegen und liegen derzeit 0,7 Prozentpunkte über dem September-Tief. Sollten die Prognosen für Dezember wie zuletzt deutlich übertroffen werden und die Inflationsrate über der Erwartung liegen, würde das den Spielraum der europäischen Notenbanker um Frau Lagarde erheblich einschränken. Die sinkende Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen bei den kommenden EZB-Entscheidungen könnte sich in einer ersten Reaktion negativ auf die Aktien- und Kryptomärkte auswirken.


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