Finst

Donald Trump will Ross Ulbricht von Silk Road begnadigen

Im US-Wahlkampf macht Donald Trump immer mehr Zugeständnisse zugunsten der Krypto-Szene.

Donald Trump will Ross Ulbricht von Silk Road begnadigen

In der US-Wahlkampagne macht Donald Trump immer mehr Zugeständnisse zugunsten der Krypto-Branche. Neben einer gelockerten Regulierung will der Republikaner Ross Ulbricht begnadigen.

In dem Wahlkampf, 47. Präsident der Vereinigten Staaten zu werden, setzt Trump zunehmend auf die Stimmen der Krypto-Community. In einer Rede am 25. Mai erklärte der ehemalige Präsident, er habe vor, „den Kreuzzug von Joe Biden gegen Krypto zu beenden“ und wolle sicherstellen, dass die Branche in seinem Land bleibt. Zudem will Trump das Überleben von Kryptowährungen garantieren und ist gegen eine Zentralbank-Digitalwährung (CBDC).

Die Versprechungen gehen weiter: „Wenn ihr für mich stimmt, werde ich die Strafe gegen Ross Ulbricht am ersten Tag in ausgesetzte Zeit umwandeln. Er saß schon elf Jahre, wir bringen ihn nach Hause.“

Ross Ulbricht sitzt derzeit eine doppelte lebenslange Freiheitsstrafe ab, weil er den Schwarzen Markt Silk Road betrieben hat, auf dem Bitcoin als Zahlungsmittel diente. Außerdem hat Trump sich kürzlich für die Einführung von Bitcoin und anderen Kryptowährungen in den USA ausgesprochen. Als republikanischer Kandidat bei den kommenden US-Präsidentschaftswahlen positioniert sich Trump also strategisch als „Pro-Crypto“.

Trump äußerte sich während seiner Amtszeit skeptisch gegenüber Bitcoin und Kryptowährungen. Der Geschäftsmann akzeptiert jetzt auch Spenden in Bitcoin für seinen Wahlkampf. Ob dieser Sinneswandel politische oder finanzielle Motive hat, bleibt Spekulation.

Beitrag auf X ansehen

Dies im Gegensatz zu seinem demokratischen Gegner Joe Biden. Unter dem amtierenden Präsidenten haben die Demokraten wiederholt Angriffe auf den Kryptosektor geführt. Laut Statista liegt der amtierende US-Präsident in den Umfragen 1,1 Prozentpunkte hinter dem ehemaligen Präsidenten Donald Trump. In nationalen Umfragen erhält Letzterer durchschnittlich 46,7 Prozent der Befragten, während Joe Biden etwa 45,6 Prozent der Stimmen erhält.


Haftungsausschluss: Dieser Inhalt dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt keine finanzielle, anlagebezogene, rechtliche oder steuerliche Beratung dar. Die bereitgestellten Informationen können unvollständig, ungenau oder veraltet sein und sollten nicht als solche herangezogen werden. Nichts auf dieser Website sollte als Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Kryptowährungen angesehen werden. Investitionen in Krypto-Assets sind mit Verlustrisiken verbunden.