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EZB-Bankier: Es gibt gute Gründe, Bitcoin zu eliminieren

Bankiers der Europäischen Zentralbank (EZB) fordern Maßnahmen gegen die größte Kryptowährung der Welt.

EZB-Bankier: Es gibt gute Gründe, Bitcoin zu eliminieren

Bankiers der Europäischen Zentralbank (EZB) fordern Maßnahmen gegen die größte Kryptowährung der Welt. Die Verbreitung von Bitcoin könnte laut ihnen dystopische Folgen für die Gesellschaft haben.

Es ist ein wiederkehrendes Thema bei der EZB: Jürgen Schaaf, Senior Manager bei der EZB, rief auf X (ehemals Twitter) dazu auf, Bitcoin zu "eliminieren". Gemeinsam mit Ulrich Bindseil veröffentlichten Schaaf ein Paper, in dem die Ungleichheit bei der Vermögensverteilung durch Bitcoin kritisiert wird. Das ist nicht das erste Mal, dass sich diese beiden Mitarbeiter der EZB negativ über Bitcoin äußern; in der Vergangenheit schrieben sie auch Anti-Bitcoin-Artikel.

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Sie beschreiben Bitcoin als eine "spekulative Blase", von der nur die frühen Investoren profitieren. Schaaf vergleicht es mit "einem großen Fass, das gefüllt wird, indem aus vielen Eimern Wasser gestreut wird – die Spätentschlossenen müssen aufgeben. Was zugunsten der Frühaufsteher steht." Diese Vermögensungleichheit könnte laut ihm die Gesellschaft wirtschaftlich und politisch destabilisieren.

"Kryptofreundliche Kandidaten könnten die Unterstützung der Early Adopters gewinnen und so Politik fördern, die den Nicht-Besitzern von Bitcoin schadet." Anschließend kommt Schaaf mit einem klaren Appell: "Nicht-Besitzer von Bitcoin müssen realisieren, dass der Aufstieg von Bitcoin zu ihrem Wohlstand beiträcht. Es gibt zwingende Gründe, politische Maßnahmen zu unterstützen, die das Wachstum von Bitcoin beschränken oder sogar eliminieren."

Auch Christine Lagarde, die Präsidentin der EZB, ist kein Fan von Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Laut ihr sind sie rein spekulativ, stellen eine Bedrohung für den Westen dar und arbeiten der Hand von Putin zu. Viele ihrer Argumente halten einer Faktenprüfung jedoch nicht stand.

Die EZB arbeitet schon lange an der Entwicklung einer digitalen Euro, einer sogenannten CBDC (Central Bank Digital Currency). Bis 2027 soll ein Pilotprojekt starten, doch bisher gibt es wenig öffentliche Unterstützung. Kritiker warnen davor, dass CBDCs gefährliche Instrumente der finanziellen Kontrolle sein könnten. Ein dystopisches Beispiel dafür ist der digitale Yuan in China, bei dem die Regierung über die CBDC einen neuen, mächtigen Kontroll- und Überwachungsmechanismus einführt. Anonyme Zahlungen, wie beim Bargeld, gehören dort der Vergangenheit an, da jede digitale Transaktion theoretisch von der Regierung nachverfolgt werden kann.

Die EZB und andere Befürworter der digitalen Euro versprechen jedoch, dass dies kein Risiko darstellt, weil sie äußerste Sorgfalt auf den Datenschutz der Nutzer legen wollen.


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