Ethereum-ETF-Antragsteller reichen Änderungen bei der SEC ein
Viele Vermögensverwalter in den USA haben Überarbeitungen ihrer Ethereum-ETF-Anträge bei der Securities and Exchange Commission eingereicht.

Viele Vermögensverwalter in den USA haben Überarbeitungen ihrer Ethereum-ETF-Anträge bei der Securities and Exchange Commission eingereicht. Aus einem Beitrag auf X geht hervor. Laut dem Bericht haben BlackRock, VanEck, Grayscale, Galaxy Digital und Fidelity am vergangenen Freitagabend ihre S-1-Dokumente eingereicht.
Diese Unterlagen geben Informationen über die Gebührenstruktur einiger ETFs sowie das geplante Startkapital, das sogenannte "Seeding". VanEck verlangt zum Beispiel eine Verwaltungsgebühr von 0,20 Prozent. Bei Franklin Templeton liegt sie bei 0,19 Prozent.
Laut Balchunas setzt dies BlackRock unter Druck, seine Gebühren "unter 30 Basispunkten" zu halten, also 0,3 Prozent. Bislang hat der weltgrößte Vermögensverwalter hierzu noch keine detaillierten Informationen veröffentlicht. BlackRock hat jedoch eine Erstinvestition von USD 10 Millionen für seinen iShares ETHA Trust bekanntgegeben. Bei Fidelity handelt es sich um USD 4,7 Millionen.
Vergangene Woche wurde auch bekannt, dass der Kryptofonds Pantera Capital plant, USD 100 Millionen in den Ethereum-ETF von Bitwise zu investieren. Nach ersten Schätzungen könnten ETH-ETFs zwischen 10 und 30 Prozent des Zuflusses in Bitcoin-ETFs ausmachen.
Mit der jüngsten Runde von Anträgen wird die SEC den Handel mit ETFs wahrscheinlich schon nächste Woche erlauben. Laut Balchunas ist eine Einführung am 2. Juli realistisch. Während einer Anhörung des Kongresses erklärte SEC-Vorsitzender Gary Gensler, dass er eine Genehmigung "später in diesem Sommer" erwartet."