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Ethereum-ETFs verzeichnen Rekordzuflüsse

Ethereum-Spot-ETFs in den Vereinigten Staaten verzeichneten gestern, den 4. Februar, Zuflüsse im Wert von 307 Millionen Dollar, laut Daten von Coinglass.

Ethereum-ETFs verzeichnen Rekordzuflüsse

Ethereum-Spot-ETFs in den Vereinigten Staaten verzeichneten gestern, am 4. Februar, Zuflüsse im Wert von 307 Millionen Dollar, laut Daten von Coinglass. Dies ist der zweitgrößte tägliche Zufluss seit dem Start der ETFs letzten Sommer und der größte Zufluss dieses Jahres. Der BlackRock-ETF ETHA erhöhte seinen Bestand um 95,95 ETH, was einen großen Teil der Zuflüsse ausmacht.

Investoren scheinen die jüngste Kurskorrektur von Ethereum, der zweitgrößten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung, genutzt zu haben. ETH fiel in der Nacht von Montag von einem Hoch von 3.400 Dollar am 31. Januar auf fast 2.000 Dollar. Seitdem hat der ETH-Kurs etwas Erholung gezeigt und steht zum Zeitpunkt des Schreibens bei rund 2.800 Dollar. Die Unterstützung von Eric Trump scheint dem Kurs vorübergehend einen Schub gegeben zu haben, obwohl unklar ist, ob sein DeFi-Projekt (WLFI) ETH verkauft hat.

Vor der jüngsten Korrektur sorgten sich einige Anleger bereits um die Zukunft von Ethereum. Nach dem Kurssturz am Montag rutschte das ETH/BTC-Verhältnis auf das niedrigste Niveau seit vier Jahren. Kürzlich wurde auch bekannt, dass das gesamte Angebot von Ethereum den höchsten Stand seit Januar 2023 erreicht hat, wieder auf dem Niveau vor dem Merge. Der deflationäre Mechanismus von Ethereum wurde eigentlich als bullish Katalysator für ETH angesehen. Allerdings müssen Layer-2-Netze seit Anfang 2024 90 Prozent weniger Calldata-Kosten an die Hauptkette zahlen, wodurch weniger Coins durch das "Burn" vernichtet werden und das ETH-Angebot zunimmt.

Es gibt auch Unruhe innerhalb der Ethereum Foundation, die die Stimmung unter Investoren negativ beeinflusst. Mitgründer Vitalik Buterin hat kürzlich mit einem neuen Plan reagiert, um das Ethereum-Netzwerk neu auszurichten und zu skalieren. Außerdem haben kürzlich mehr als 50 Prozent der Validatoren für eine Erhöhung des Gaslimits gestimmt, wodurch die Transaktionskapazität des Netzwerks kurzfristig erhöht werden kann.


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