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Ethereum: Rekordmenge Ether in Smart Contracts eingeschlossen

Laut den neuesten On-Chain-Daten von Glassnode ist jetzt mehr als 33 Prozent des verfügbaren Ethereum in Smart Contracts eingeschlossen – ein Rekordhoch, der einen Meilenstein für das Netzwerk darstellt.

Ethereum: Rekordmenge Ether in Smart Contracts eingeschlossen

Laut den neuesten On-Chain-Daten von Glassnode ist jetzt mehr als 33 Prozent des verfügbaren Ethereum in Smart Contracts eingeschlossen – ein Rekordhoch, der einen Meilenstein für das Netzwerk darstellt. Dieses historische Moment ist ein Beleg für das wachsende Vertrauen in die Stärke und den Nutzen der Ethereum-Blockchain, die als dezentralisierte Rückgrat eines stetig wachsenden Ökosystems fungiert.

Prozentsatz von Ethereum, der in Smart Contracts eingeschlossen ist. Quelle: Glassnode

Die Menge an Ethereum, die in Smart Contracts eingeschlossen ist, spiegelt die aktive Nutzung des Netzwerks wider, insbesondere im Staking und in DeFi.

Immer mehr Anleger ziehen ihr Ethereum von Börsen ab

Eine der Hauptursachen für diese Entwicklung ist, dass immer mehr Investoren – ähnlich wie bei Bitcoin – ihre ETH von zentralisierten Kryptobörsen abziehen, um sie im Ethereum-Ökosystem zu verwenden, insbesondere für das Staking. Die folgenden Grafiken von Glassnode und CryptoQuant veranschaulichen diesen Liquiditätswandel auf eindrucksvolle Weise.

Menge von Ethereum, die an zentralisierten Kryptobörsen gehalten wird. Quelle: Glassnode

Der Anteil der gesamten zirkulierenden Ethereum-Menge, der an zentralisierten Kryptobörsen gehalten wird, ist seit dem Merge am 15. September 2022 von über 25 Millionen Ether auf weniger als 14 Millionen zum Zeitpunkt dieses Artikels zurückgegangen.

Gleichzeitig gab es eine beeindruckende Steigerung der Staking-Rate, die von 11,61 Prozent auf etwa 30 Prozent gestiegen ist, wie die Grafik von CryptoQuant zeigt.

Ethereum-Staking im Zeitverlauf I Quelle: CryptoQuant

Je mehr ETH in Smart Contracts eingeschlossen ist, desto geringer ist die auf dem Markt verfügbare ETH-Menge, da sie für Staking, DeFi und Ähnliches verwendet wird. Das bedeutet wiederum, dass das ETH-Angebot, das zum Verkauf verfügbar ist, sinkt.

Bullische Aussichten für Ethereum: Knappheit und Deflation als Preis-Treiber

Nach den klassischen Gesetzten von Angebot und Nachfrage führt eine Verringerung der Verfügbarkeit eines Gutes – bei gleichbleibender oder steigender Nachfrage – in der Regel zu einer Preissteigerung.

In einem dynamischen Bullenmarkt könnten die deflationären Eigenschaften von Ethereum diese Effekte verstärken. Mit dem EIP-1559-Upgrade verbrennt das ETH-Netzwerk einen Teil der Transaktionsgebühren, wodurch das Ethereum-Angebot weiter abnimmt. Bei hoher Netzwerkaktivität, typisch für Bullenmärkte, wird dieser Angebotsrückgang noch stärker. Diese Kombination aus Angebotsminderung und erhöhter Burn-Mechanik wirkt also wie Öl ins Feuer in einem Bullenmarkt. Die aktuellen Entwicklungen könnten daher einen aufwärts gerichteten Effekt haben, der den ETH-Preis in Zukunft unterstützen könnte.

Insgesamt stärken diese Faktoren die bullischen Aussichten für Ethereum. Die zunehmende Menge an Ethereum in Smart Contracts, die die Liquidität verringert, zusammen mit den deflationären Eigenschaften, die das Angebot weiter reduzieren, deuten darauf hin, dass Ethereum sich 2024 in einer starken Position befinden könnte.

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