EU verbietet Kryptodienste für Russland
Im Rahmen des neuen Sanktionspakets hat die Europäische Union ein allgemeines Verbot von Kryptodiensten für Russland verhängt.

Im Rahmen des neuen Sanktionspakets hat die Europäische Union ein allgemeines Verbot von Kryptodiensten für Russland verhängt.
Bestehende Sanktionen gegen Krypto-Assets werden erweitert
Im neuesten Sanktionspaket der Europäischen Union wurde ein Verbot aller Kryptodienste für Russland verhängt. Das steht in einer Pressemitteilung der Europäischen Kommission vom 6. Oktober. Darin heißt es, dass die "bestehenden Sanktionen gegen Krypto-Assets verschärft werden". Fortan sind alle kryptowertigen Wallets, Konten oder Verwahrdienste, unabhängig von Beträgen, für russische Bürger und Institutionen verboten. Im April hat die EU die bestehenden Sanktionen gegen Russland erweitert, zum Beispiel mit Beschränkungen beim Handel mit Kryptowährungen an zentralisierten Börsen für russische Kunden mit mehr als 10.000 Euro Vermögenswerten. Mit den neuen Maßnahmen bestraft die Kommission die anhaltende Eskalation und den illegalen Krieg Russlands gegen die Ukraine.
Russland weitet Kryptodienste aus
Neben den Kryptodiensten sind auch andere Dienste für russische Bürger und die Regierung illegal, darunter IT- oder Rechtsberatung. Unterdessen baut Russland die Anpassung von Kryptowährungen im eigenen Land weiter aus. Kürzlich haben das Finanzministerium und die Zentralbank eine Einigung über grenzüberschreitende Zahlungen mit Kryptowährungen erzielt.