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EU-Parlament stimmt für das Data Act

Das EU-Parlament hat für das neue Data Act gestimmt.

EU-Parlament stimmt für das Data Act

Das EU-Parlament hat für den neuen Data Act gestimmt. Die Gesetzgebung enthält auch Klauseln zum Einsatz von Smart Contracts.

Das EU-Parlament hat die neue Regelung zur Datennutzung, zusammengefasst als Data Act, mit 481 Ja-Stimmen und 31 Nein-Stimmen angenommen.

Die neue Gesetzgebung enthält Regeln darüber, wer Zugriff auf Daten hat und unter welche Bedingungen. Im Wesentlichen geht es um einen besseren Schutz der Privatsphäre und Kontrollmechanismen für Tech-Unternehmen.

Die Menge an Daten, die von Menschen und Maschinen erzeugt werden, ist in den letzten Jahren exponentiell gestiegen. Dies wird zu einem entscheidenden Faktor für Innovationen von Unternehmen und Behörden, beispielsweise in smarten Städten.

Die Gesetzgebung wird den Nutzern Zugang zu den Daten geben, die sie erzeugen, da nach Angaben der Europäischen Kommission 80 Prozent der gesammelten industriellen Daten nie genutzt wird, laut dem Pressestatement.

Das Data Act richtet sich auch vor allem auf neue Hype-Technologien wie KI und das Internet der Dinge, die immer mehr Daten benötigen.

Laut María Pilar del Castillo Vera wird ein neues daten-agiles System geschaffen, das leicht Zugriff auf eine fast unendliche Menge hochwertiger Daten bietet. Die Europarlamentarierin fügt hinzu: Die Gesetzgebung wird helfen, bestehende Geschäftsmodelle und Prozesse zu optimieren, die Entwicklung neuer zu fördern und neuen Wert zu schaffen. Mit anderen Worten, eine Chance für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Die Krypto-Industrie hat die Gesetzgebung im Voraus kritisiert. Eine sogenannte Kill-Switch-Funktion für Smart Contracts – eine Art Notfunktion, um Blockchain-Anwendungen abzuschalten – sorgte für Aufregung.

Das Data Act muss noch formell vom Rat der EU genehmigt werden, bevor es in Kraft treten kann.


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