Fentanyl-Krise: Chinesische Drogenlieferanten werden mit Bitcoin bezahlt
Der Export von Fentanyl in die USA ist in China streng verboten.

Der Export von Fentanyl in die USA ist in China strikt verboten. Trotzdem findet das Fentanyl über Umwege seinen Weg in die Vereinigten Staaten.
On-Chain-Analyseunternehmen Elliptic berichtet in einem jüngsten Forschungsbericht, dass die beteiligten chinesischen Unternehmen beim Fentanyl-Handel in Kryptowährungen bezahlt werden. Die Unternehmen exportieren Chemikalien, die zur Herstellung des Drogen benötigt werden, an mexikanische Kunden. Sie bezahlen dabei immer mit USDT oder Bitcoin, so ein Lieferant Elliptic mitteilte.
In Mexiko werden die Chemikalien anschließend zu Fentanyl verarbeitet, bevor sie in die USA exportiert werden. In den Vereinigten Staaten hat sich eine echte Epidemie dieser Droge ausgebreitet. Laut einer Studie der National Institutes of Health starben allein im Jahr 2021 106.699 Amerikaner an einer Überdosis.
USA überwachen das Verbot
Im Jahr 2019 verbot die chinesische Regierung unter Druck der USA den Export von Fentanyl. Daraus begannen die Lieferanten zunehmend mexikanische Drogenkartelle als Umgehung zu nutzen.
Das Forschungsteam identifizierte mehr als 90 in China ansässige Chemieunternehmen, die bereit waren, Fentanyl-Vorprodukte unter Einsatz von Kryptowährungen als Zahlungsmethode zu liefern. Aus den Blockchain-Analysen geht hervor, dass diese Wallets Tausende Kryptobestellungen erhielten mit einem Gesamtwert von etwas mehr als 27 Millionen US-Dollar. Die zugehörigen Kryptowährungsbörsen wurden hierüber informiert.
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