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Fidelity beantragt Ether-ETF mit Staking

Der nächste Finanzriese reicht einen Antrag für einen Ether-ETF ein.

Fidelity beantragt Ether-ETF mit Staking

Der nächste Finanzriese reicht einen Antrag für einen Ether ETF. Unterdessen bleibt die SEC gelassen, was Ethereum-Fans ärgert. Welche ETH-Pläne hat Fidelity?

Gestern, der 27. März, reichte der amerikanische Finanzriese Fidelity seinen S-1-Antrag bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Die ETF würde Fidelity auch die Möglichkeit geben, einen Teil der Ether, die sie besitzt, zu staken.

Der Plan von Fidelity wurde bereits im November angekündigt. Nun gibt es eine offizielle Bestätigung. Trotz der Unsicherheit über die Zulassung durch die SEC auf kurze bis mittlere Sicht verfolgt der Vermögensverwalter seine Pläne weiter. Fidelity nannte im neuen Dossier weder eine Ticker-Symbol noch eine Gebühr für das vorgestellte Produkt. Ein Teil der digitalen Vermögenswerte wird jedoch eingesetzt, was die potenzielle Rendite des Produkts erhöhen könnte.

Dies hat jedoch auch eine Kehrseite: "Aufgrund von Staking-Aktivitäten [...] erwartet die Treuhand bestimmte Belohnungen in Form von Ether zu erhalten, die steuerlich als Einkommen der Treuhand behandelt werden könnten", heißt es in der Bewerbung.

Fidelity ist Nummer zwei hinter BlackRock bei neuen Bitcoin-ETFs und besitzt bereits etwas weniger als 140.000 BTC, was einen beträchtlichen Marktanteil von 17 Prozent ausmacht, laut Daten von Dune. Würde die Ethereum-ETF genehmigt, könnte sie einen ähnlichen Erfolg verzeichnen.

In den vergangenen Wochen sind Ethereum-Anhänger etwas enttäuscht worden. Die SEC ist wieder konfrontativer geworden und hat noch keine positiven Signale zur ETF-Genehmigung gegeben. Vor Kurzem verschob die SEC die Genehmigungsfrist für andere Ethereum-ETFs bis zum 23. Mai. Derzeit gibt es insgesamt acht Bewerber für Spot-ETFs der zweitgrößten Kryptowährung, die auf eine endgültige Entscheidung der SEC warten.


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