FSB will Krypto-Regeln für G20-Länder
Der FSB (Financial Stability Board) hat gestern, am 11. Juli 2022, eine Erklärung veröffentlicht, in der er zu einem effektiven regulatorischen Rahmen für Krypto-Assets nach der jüngsten Marktunruhe aufruft.

Die FSB (Financial Stability Board) hat gestern, am 11. Juli 2022, eine Erklärung veröffentlicht, in der er zu einem effektiven regulatorischen Rahmen für Krypto-Assets nach der jüngsten Marktunruhe aufruft. Im Oktober will die Behörde die Regeln für die internationale Regulierung von Krypto-Assets verschärfen.
Auslöser dafür ist die derzeitige Volatilität am Markt und die wachsende Verflechtung mit den traditionellen Finanzmärkten.
Die Erklärung konzentriert sich vor allem auf die Regulierung von Stablecoins. In der Veröffentlichung steht, dass Krypto-Assets, die ähnliche Risiken wie traditionelle Finanztransaktionen bergen, ebenfalls denselben Regulierungsregeln unterworfen werden sollten.
Die FSB wird jedoch erst im Oktober den Ministern der Finanzen und den Präsidenten der Zentralbanken der G20 konkrete Ansätze zur Regulierung und Aufsicht berichten. Die Aufsichtsbehörde läuft also der Europäischen Union deutlich hinterher. Die EU hat diese Woche bereits beschlossen, ein umfassendes Krypto-Regulierungsrahmenwerk für Bitcoin, NFTs und Co. zu schaffen, so berichtet BTC-ECHO.
Zudem hat der FSB keine gesetzgebenden Befugnisse. Die Mitglieder können entscheiden, ob sie regulatorische Maßnahmen anwenden, aber sie müssen es nicht tun.