Deutsche Behörde untersucht das Worldcoin-Projekt
Worldcoin lockt mit "gratis" Kryptotoken und Utopie.

Worldcoin lockt mit "gratis" Kryptotoken und Utopie. Kritiker warnen: Deutsche Behörden untersuchen seit November 2022 den Datenschutz.
Der Bayerische Landesbeauftragte für Datenschutz prüft, ob Worldcoin gegen die Datenschutzregeln verstößt. Das teilt Reuters mit. "Auf den ersten Blick sind diese Technologien nicht etabliert und auch nicht ausreichend analysiert für das spezifische Kerndatenniveau der Übermittlung finanzieller Informationen", erklärt der Vorsitzende der Aufsichtsbehörde, Michael Will.
Worldcoin scannt die Augen mit der sogenannten Orb. Dafür erhält der Nutzer eine World ID und Kryptowährungen. Diese Zustimmung stellt nach Will ein weiteres großes Risiko dar. Beispielsweise ob Nutzer "ausreichende und klare" Informationen darüber haben, wie Worldcoin sensible biometrische Daten – die Iris – verwendet.
Frankreich und Großbritannien
Die Bayerische Aufsichtsbehörde ist die zuständige Leitbehörde, die Worldcoin gemäß der Datenschutz-Grundverordnung der Europäischen Union prüft. Aber auch Frankreichs- und Großbritannien-Aufsichtsbehörden untersuchen den Einsatz dieser privaten Datenerhebung.
Worldcoin gibt es seit dem 29. Juni in Deutschland. Laut eigenen Angaben meldet sich weltweit alle Acht Sekunden ein neuer Nutzer an.
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