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Hat Trump XRP aus dem Krypto-Reservenbestand gestrichen?

Ein von Ripple beauftragter Lobbyist soll verantwortlich sein für den bemerkenswerten Beitrag des ehemaligen Präsidenten Donald Trump auf Truth Social, in dem er XRP, Solana (SOL) und Cardano (ADA) als Teil einer strategischen Crypto-Reserve bezeichnete.

Hat Trump XRP aus dem Krypto-Reservenbestand gestrichen?

Ein von Ripple beauftragter Lobbyist soll verantwortlich sein für den bemerkenswerten Beitrag des ehemaligen Präsidenten Donald Trump auf Truth Social, in dem er XRP, Solana (SOL) und Cardano (ADA) als Bestandteil einer strategischen Crypto-Reserve bezeichnete. Das meldet Politico auf Basis von anonymen Quellen.

Laut dem Bericht soll eine Mitarbeiterin von Ballard Partners (die Lobbygruppe unter der Leitung von Brian Ballard) Trump eine Nachricht weitergeleitet haben, die er am 2. März auf Truth Social posten sollte. Eine Quelle erklärt: “Er wies sie zunächst ab, doch sie bestand weiter darauf. Schließlich gab er die Nachricht an einen Mitarbeiter weiter, der sie dann veröffentlichte.”

Erst nach der Veröffentlichung soll Trump realisiert haben, dass Ripple Labs, das Unternehmen hinter XRP, ein Kunde von Ballard Partners war. Laut dem Bericht war Trump wütend und fühlte sich missbraucht.

In dem ursprünglichen Beitrag erklärte Trump, dass die Vereinigten Staaten daran arbeiten, eine nationale Krypto-Reserve aufzubauen. Dabei nannte er ausdrücklich XRP, Solana und Cardano, was zu Kursanstiegen von 20 bis 70 Prozent bei den genannten Münzen führte. Bitcoin und Ethereum wurden auffällig nicht genannt. Kurz darauf veröffentlichte Trump einen zweiten Beitrag, um seine früheren Aussagen zu korrigieren: “Ich liebe auch Bitcoin und Ethereum!”

Der ursprüngliche Beitrag sorgte auch im Weißen Haus für Verwirrung. David Sacks, bekannt als der „Krypto-Zar“ der Regierung, soll aufgebracht reagiert haben. Laut Politico erweckte Trumps Beitrag den Eindruck, dass er kurz vor einem geplanten Krypto-Gipfel bestimmte Projekte vorantrieb.

Letztendlich wurden XRP, Solana und Cardano nicht in die offiziellen Pläne für einen „US Digital Asset Stockpile“ aufgenommen. Ob das eine bewusste Korrektur war, bleibt unklar. Was jedoch klar ist: Lobbyist Brian Ballard ist laut Politico „nicht länger willkommen im Weißen Haus“.

Der Vorfall wirft Fragen zu Trumps Kenntnis der Kryptowährungsszene und seinen Beweggründen auf. Die Ereignisse deuten darauf hin, dass der Altpräsident empfänglich für Beeinflussung ist, und dass Lobbyarbeit einzelner Projekte manchmal schwerer zu wiegen scheint als die eigentliche Bedürfnis der Nutzer.

Krypto-Journalistin Laura Shin View post on X fasst es knapp zusammen: “Völlig gestört, eine Lobbyfirma mit Ripple als Kunde hat Trump dazu gebracht, diesen XRP/SOL/ADA-Reservempost zu posten.”


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