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Hat Ross Ulbricht sich selbst 300 Bitcoin geschenkt?

Ross Ulbricht, der Gründer der berüchtigten Dark-Web-Marktplatz Silk Road, hat kürzlich eine mysteriöse Spende von stolzen 300 Bitcoin erhalten.

Hat Ross Ulbricht sich selbst 300 Bitcoin geschenkt?

Ross Ulbricht, der Gründer des berüchtigten Dark-Web-Marktplatzes Silk Road, hat kürzlich eine mysteriöse Spende von satten 300 Bitcoin erhalten. Gut für einen Marktwert von etwa 31,4 Millionen Dollar. Die Krypto-Community wittert Verdacht: Könnte die Spende vielleicht aus Ulbrichts eigener digitaler Tresor stammen?

Die Spekulationen kommen nicht aus der Luft. Silk Road war schließlich eine der ersten Plattformen, auf denen Bitcoin als Zahlungsmittel verwendet wurde. Laut einer Analyse des Coinbase-Forschers Conor Grogan von Januar dieses Jahres würde Ulbricht nach wie vor etwa 450 BTC besitzen – ausreichend, um selbst diese “anonyme” Spende zu machen.

Als die US-Behörden Silk Road 2013 zerschlugen, beschlagnahmte das FBI insgesamt fast 300.000 Bitcoin. Fast die Hälfte davon stammte aus Ulbrichts persönlichen Wallets.

Ulbricht wurde zunächst zu zweifachem lebenslanger Haft ohne Aussicht auf vorzeitige Entlassung verurteilt. Doch es gab eine überraschende Wendung: Kurz nach seiner Amtsantritt gewährte der ehemalige Präsident Donald Trump ihm Gnade per präsidentieller Verordnung. Damit kam Ulbricht vorzeitig frei, was in der Krypto- und Rechtswelt hohe Diskussionen auslöste.

Ob er der großzügige Spender ist, bleibt vorerst im Dunkeln gehüllt. Aber eines ist sicher: Der Schatten von Silk Road hängt weiterhin über dem Bitcoin-Ökosystem.


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