Lazarus stiehlt Kryptofonds für Kernwaffen
Die Schattenkrieger von Kim Jong-un schließen sich in der Hackergruppe Lazarus zusammen.

Die Schattenkrieger von Kim Jong-un schließen sich in der Hackergruppe Lazarus zusammen. Die erbeuteten Gelder sollten den Massenvernichtungswaffen des nordkoreanischen Diktators zufließen.
Vor drei Jahren warnten die Vereinten Nationen in einem Bericht eindringlich: Die nordkoreanische Hackergruppe Lazarus finanzierte das Kernwaffenprogramm ihres Diktators Kim Jong-Un mit Hunderten von Millionen US-Dollar pro Jahr durch ihre Cyberangriffe.
Die Cyberkämpfer richten seit mehr als zehn Jahren weltweit Zerstörungen an. Ihre ersten Angriffe stammen aus dem Jahr 2009, und neben Unternehmen, Banken und ganzen Staaten ist der Kryptosektor in letzter Zeit zunehmend Ziel des nordkoreanischen Schattenarmee.
Die böse Geisteskraft im Internet
Laut dem FBI ist Lazarus verantwortlich für den bisher schlimmsten Hack in der Geschichte von DeFi. Dabei wurden mehr als 625 Millionen US-Dollar gestohlen. Die Kämpfer von Kim Jong-un waren auch hinter dem jüngsten Angriff von 100 Millionen Dollar auf die Crypto-Plattform Harmony. In beiden Hacks griffen sie dieselbe Schwachstelle an, die Brücke des Protokolls. Sie ermöglicht den einfachen Austausch von Kryptowährungen. Und es wird zunehmend zum Ziel von Hackern.